Aktuelle Auszeichnungen zur 1a-Einkaufsstadt 2009-2013

Neustadt an der Weinstraße zum siebten Mal 1a-Einkaufsstadt

Fotohinweis: WEG Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße

Düsseldorf, 10. September 2013: Vom Start der Standort-Profilierung anno 2007 bis heute bewarb sich die kreisfreie Stadt in der Pfalz jedes Mal um den Titel einer 1a-Einkaufsstadt - und jedes Jahr mit Erfolg. Diesmal waren die Stadtwerke Gastgeber, als 'markt intern'-Verlagsdirektor Olaf Weber die 1a-Einkaufsstadt-Urkunde überreichte: "Als vielleicht größter kommunaler Dienstleister tragen gerade die Stadtwerke als Anbieter stetigen Stroms, Gas und Wassers eine große Verantwortung, nicht nur für sämtliche Bürger, sondern auch für das gewerbliche Leben und den gesuchten betriebswirtschaftlichen Erfolg, und deshalb finde ich es richtig gut, dass wir diese Verbindung heute durch diese Ehrung hier an diesem Ort verdeutlichen können."

 Die Auszeichnung erhält Neustadt zu einem Zeitpunkt, zu dem sie sich in einer für manchen mittelständischen Geschäftsinhaber schwierigen Stadtumbauphase befindet. Das sprach Oberbürgermeister Hans Georg Löffler auch ganz offen gegenüber den anwesenden Mittelständlern an: "Sie sind Unternehmer. Sie müssen ich zukunftsfähig aufstellen. Auch Neustadt ist nicht die Insel der Glückseligkeit, auch wir müssen immer etwas unternehmen, um uns als Stadt zukunftsfähig aufzustellen. Dazu muss man dann von den guten Dingen nach außen berichten. Sie tun das mit ihrem Kundenservice, der klasse Auswahl an dem, was Sie auf den Markt bringen. Und das alles findet sich wieder in der Auszeichnung 1a-Unternehmen und 1a-Einkaufsstadt."

Der langjährige 1a-Fachhändler Gerd Wacker, Inhaber des Wacker Bürocenters und Vorsitzender der 'Willkomm Gemeinschaft' als Interessenvertretung der in Neustadt an der Weinstraße ansässigen Unternehmen, sprach seinen Kollegen Mut zu: "Unsere Stadt erstrahlt danach in neuem Glanz, dann können wir so richtig zeigen, dass wir 1a sind." 2013 unterstützten 26 Unternehmen mit dem Erfüllen ihrer branchenspezifischen 1a-Kriterien die Bewerbung der Stadt, darunter zwei bundesweite Premieren mit Hörgeräte Collofong & Speckert, die sich im Frühjahr als erste Hörgeräteakustiker erfolgreich beworben hatten, sowie die Sozialstation Lambrecht der AWO Pfalz, die im Rahmen des Gesundheitstages am 25. Mai 2013 schon die erste 1a-Urkunde für einen ambulanten Pflegedienst überhaupt überreicht bekommen hatte.

Deren Direktorin Petra Rapp war auch bei der offiziellen Feierstunde noch überglücklich: "Wir haben nahezu wöchentlich irgendeine Instanz, die uns prüft. Wir haben uns die 1a-Kriterien angeschaut und gesehen, dass das noch etwas anderes ist. Gut gefallen hat uns, dass ein sehr großer Wert auf die Kundenzufriedenheit gelegt wird. Das war auch für unsere Mitarbeiter ganz toll, die Reaktion der Kunden mitzuerleben. Diese war überwältigender als bei jeder anderen Qualitätsprüfung, denn die laufen nicht so öffentlich und so, dass der Kunde aktiv mitwirken kann. Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei."

 

Bad Bevensen ist die erste 1a-Einkaufsstadt 2013

Düsseldorf, 22. August 2013: Bei herrlichstem Sommerwetter kürte 'markt intern' den Rund-6.000-Einwohner-Kurort in der Lüneburger Heide zur insgesamt 22. 1a-Einkaufsstadt. Die offizielle Ernennung fand in der Bad Bevenser Filiale der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg statt. Filialdirektor Thorsten Pilz betonte, auch die Sparkasse könne sich im Wettbewerb mit den Direktbanken gut mit den 1a-Qualitätskriterien identifizieren. 14 Unternehmer erfüllen die Kriterien in ihrer jeweiligen Branche.

Der Initiator der Bewerbung und langjährige 1a-Fachhändler Siegfried Tippel von Möbel-Reck meinte: "Es war gar nicht so schwierig. Die meisten Fachhändler in Bad Bavensen setzen sich ja unabhängig von Auszeichnungen ohnehin hohe Maßstäbe." Henning Effe, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Bad Bevensen, hob hervor, dass dieses Projekt sowohl der Attraktivität Bad Bevensens als Urlaubsort als auch der heimischen Wirtschaft und den Einwohnern der Stadt nutze.

Bürgermeister Martin Feller (Bündnis 90/Die Grünen) sieht mit der Auszeichnung eine Kern-Kompetenz der Stadt gewürdigt: "Das zeigt uns, dass wir in Bad Bevensen auf dem richtigen Weg sind, denn die Qualitäten und Kompetenzen, die die als 1a-Fachhändler/Fachhandwerker ausgezeichneten Geschäfte und Dienstleister nachgewiesen haben, sind dieselben, die auch eine weiter ansteigende Zahl von Urlaubsgästen in unsere Stadt locken: Hohe Servicequalität, die Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden und die Fachkompetenz der Anbieter." Für hohen Besuch sorgten der stellvertretende Landrat Martin Oesterley sowie der Grüne Landtagsabgeordnete Heiner Scholing, der die 'markt intern'-Redakteure tatkräftig bei der Überreichung der 1a-Urkunden unterstützte. Beide waren sich einig, dass Bad Bevensen nun als 1a-Einkaufsstadt noch attraktiver werde.


Halle/Westfalen erneut 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 29. Oktober 2012: „Vor zwei Jahren war es schon einmal so, dass wir 1a-Einkaufsstadt wurden. Es war Herr Reichelt von Schuh & Sport Reichelt, der 2009 als erster Unternehmer in Halle die tolle 1a-Idee umgesetzt hat. Ich weiß noch, wie ich ihm bei wirklich hochsommerlichen Temperaturen die erste Auszeichnung überreichen durfte. Sie haben andere damit angesteckt. Herr Brinkmann vom Modehaus Brinkmann hat die Idee forciert und dafür gesorgt, dass 2010 genug Geschäfte mitmachten. Wir haben diese Zahl auch in diesem Jahr wieder gut erreichen können“, erinnert sich Anne Rodenbrock-Wesselmann, Bürgermeisterin der Stadt Halle, an die Vorgeschichte, die zur zweiten Übergabe einer 1a-Einkaufstadt-Urkunde an das westfälische Tennismekka führte.

Die 1a-Auszeichnung ist dabei ein wichtiger Baustein unter mehreren „Das Thema hat seinen Anfang genommen mit der Initiative ’Halle handelt’. Dadurch ist ein Schwung in unsere Stadt und die Geschäftswelt gekommen, dass wir alle etwas tun wollen. Die 1a-Auszeichnung ist aus unserer Sicht etwas ganz besonderes, weil sie auch für die Stadt das Aushängeschild ist und wir das Logo an unsere Ortseingangstafeln hängen können - da ist es besonders wirkungsvoll. Wir wollen die Vermarktung dieser Auszeichnung auch über Radiospots verstärken. Die Preisverleihung passt zu dem, was sonst noch in unserer Stadt passiert: Wir sind gerade dabei, unser Einzelhandelsgutachten zu aktualisieren, und unser Wirtschaftstreffen hat dieses Jahr den Titel ’Neuer Schwung für das Haller Herz’, weil die Innenstadt herzförmig angelegt ist. Viele Städte haben da schon gravierende Fehler gemacht, haben viel Einzelhandel nach außen verlagert, das haben wir zum Glück nicht, und deswegen kommen auch viele Kunden gerne zu uns einkaufen.“

In seinem Grußwort betont Michael Schoregge, Vorstand der HIW Haller Interessen- und Werbegemeinschaft, der ein Großteil der 13 1a-Unternehmer angehören: „Wir sind stolz darauf, solche Geschäftsleute wie Sie hier in unserer Stadt zu haben. Halle ist eine tolle Stadt zum Einkaufen und immer gewesen, und diese Auszeichnung wird Halle noch mehr aufwerten.“ Der schon erwähnte Initiator Karl-Friedrich Brinkmann beschreibt seine Motivation so: „Wir hatten bewusst vor, die Bewerbung nach 2010 noch Mal zu wiederholen, um zu zeigen: Das war keine Eintagsfliege, wir sind nach wie vor hier präsent und können mit einem intakten Branchenmix aufwarten. Hervorheben möchte ich aber auch die Zusammenarbeit mit der Stadt. Dort hat man immer ein offenes Ohr für unsere Probleme, und wenn wir zusammen was anpacken wollen, dann wird nicht lange gezaudert, dann wird das auch gemacht. Mal gucken, wenn Ihr Lust habt, können wir die 1a-Bewerbung ja in zwei Jahren wiederholen.“ ’markt intern’ kommt jedenfalls gerne wieder!


Erst Ernennung zur 1a-Einkaufsstadt, dann Wiederwahl zum Ersten Bürgermeister

Fotohinweis: Lorenz Märtl/Der Bote

Düsseldorf, 26. September 2012: Der Termin hätte kaum besser gewählt sein können. Nur vier Tage nach der Ernennung der Stadt Altdorf bei Nürnberg setzte sich der Erste Bürgermeister Erich Odörfer (CSU) in der Stichwahl gegen seinen Herausforderer durch. Bereits bei der feierlichen Übergabe der Ernennungsurkunde im Kulturrathaus machte Erich Odörfer klar, dass er noch viel vorhabe: „Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die Innenstadt zu stärken und sie für die Bürger, aber auch die Kunden und Gäste attraktiver zu machen. Dafür brauchen wir aktive Unternehmer mit leistungsfähigen Betrieben. Die Ernennung zur 1a-Einkaufsstadt als erste mittelfränkische Stadt zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dies ermutigt uns, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um diesem Titel immer wieder neu gerecht zu werden. Ich möchte an dieser Stelle allen Fachhändlern sehr herzlich für ihre Beteiligung danken.“  Wilfried Weisenberger, Gründer der SK Standort & Kommune Beratungs GmbH in Fürth, betonte im Rahmen der Feierstunde, dass das Potenzial 1a-geeigneter servicestarker inhabergeführter Fachbetriebe noch nicht ausgeschöpft sei: „Diese zehn Läden stehen an diesem Abend für mich als Symbol für viele tolle Läden in Altdorf, die einfach ein bisschen lauter werden müssen." Jan-Jörg Brunner, Geschäftsführer des Bezirks Mittelfranken vom Einzelhandelsverband Bayern, bestätigte den Erfolg der bisherigen städtischen Maßnahmen: „Die Aufenthaltsqualität ist durch den Umbau des Marktplatzes deutlich verbessert worden." Auch die Bayerische Staatsregierung hat die gestiegene Bedeutung der früheren Universitätsstadt, in der schon der Philosoph und Wissenschaftler Leibniz sowie Feldherr Wallenstein studierten, erkannt und am Tag nach der 1a-Ernennung die Heraufstufung Altdorfs zum Mittelzentrum bekanntgegeben.


Bad Freienwalde - Bewerbung zur 1a-Einkaufsstadt als Teil des Einzelhandelskonzeptes

Düsseldorf, 8. September 2012: Bereits zum zweiten Mal nach 2009 erfüllt der nördlichste Wintersportort Deutschlands und älteste Kurort der Mark Brandenburg die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt. Die offizielle Ernennung fand im Rahmen des 12. Altstadtfestes vor der Hauptbühne statt. Bürgermeister Ralf Lehmann (CDU, auf dem Foto mit Urkunde) hob hervor, dass die Bewerbung Teil einer Gesamtstrategie ist: „Mit der erneuten Anerkennung als 1a-Einkaufsstadt hat Bad Freienwalde (Oder) eine wichtige Maßnahme des Einzelhandelskonzeptes der Stadt zur Optimierung der Absatzpolitik und Verbesserung der Geschäftspräsentationen umgesetzt. Besonders die Betonung des Fachgeschäftecharakters und der Hinweis auf die Serviceleistungen der Betriebe sind uns wichtig. Unsere Imagewerbung für den Einzelhandelsstandort ’Einkaufsinnenstadt’ wird dadurch verbessert sowie das touristische Potential für den Einzelhandel und die Gastronomie gestärkt.“ Einige der 13 inhabergeführten 1a-Unternehmen veranstalteten zum Zeitpunkt der Urkundenübergabe eigene Aktionen im Rahmen des vielfältigen Programms  oder bereiteten diese vor und konnten daher nicht persönlich zugegen sein. Auch das zeichnet 1a-Unternehmer aus: Lieber machen als (sich ehren) lassen!


Neustadt an der Weinstraße zum sechsten Mal 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 4. September 2012: „Ich freue mich, dass in unserer Stadt die Geschäftswelt so stark ist, dass sie sich dem Publikum stellt. Nichts anderes ist es ja, was 1a auszeichnet, dass die Kunden die Geschäfte bewerten. Es ist eminent wichtig für eine Stadt, insbesondere unserer Größenordnung, dass wir starke Unternehmen haben, starke inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte, denn wir konkurrieren mit der Region. Und was wir wollen, ist, dass die Menschen in der Region zu uns nach Neustadt kommen, dass unsere Stadt lebendig ist und bleibt. Dazu brauchen wir alle; wir brauchen gute Handwerker, die Geschäftswelt muss stimmen und vieles andere mehr. Das alles haben wir in Neustadt, aber wir brauchen auch die Botschaft nach außen. Wir müssen den Menschen in der Region signalisieren, hier gibt es gute inhabergeführte Geschäfte mit qualitativ guten Waren zu einem Preis, der stimmt zur Qualität. Und ich bin stolz auf die, die sich dem Publikum stellen, und darauf, dass dieses Ergebnis herauskommt“, lobt Hans Georg Löffler, Oberbürgermeister der Stadt Neustadt an der Weinstraße, die 30 1a-Unternehmen, dank deren erfolgreicher Bewerbung 2012 die kreisfreie Stadt das halbe Dutzend Ernennungen zur 1a-Einkaufsstadt komplettieren konnte.

Die offizielle Feierstunde fand mit musikalischer Untermalung zweier Schülerinnen der Pfälzischen Musikschule wie im Vorjahr im Herz-Jesu-Kloster statt. Die meisten der diesjährigen 1a-Unternehmer, Musikschule und Kloster sind Mitglied der 'Willkomm Gemeinschaft', die schon lange weit mehr ist als ein reiner Gewerbeverein. Gerade diese Vernetzung, in die auch Vertreter der Stadt eingebunden sind,  ist ein wesentliches Fundament der zum wiederholten Male erfolgreichen 1a-Bewerbung.


Zwickau als erste Stadt Sachsens zum zweiten Mal 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 31. Januar 2012: Es ist nie zu spät, 1a-Einkaufsstadt zu werden! Im September des vergangenen Jahres begann die westsächsische Heimatstadt des Trabbi und Geburtsstadt des Romantik-Komponisten Robert Schumann in einem bemerkenswerten Jahres-Endspurt, die Auszeichnung zur 1a-Einkaufsstadt 2009 durch einen weiteren Erfolg zu bestätigen. Die Wirtschaftsförderung legte mit dem Erfüllen der Stadtkriterien vor, 17 Unternehmen aus 14 Branchen verhalfen der Bewerbung zum endgültigen Erfolg. Am 31. Januar 2012 fand dann die Feierstunde zur Ernennung als 1a-Einkaufsstadt 2011 im Neuen Bürgersaal des Zwickauer Rathauses statt.

Rainer Dietrich, Bürgermeister Wirtschaft und Bauen der Stadt Zwickau, betonte in seiner Ansprache: „Zwickau war schon immer eine Einkaufsstadt. Um so mehr bin ich begeistert, dass wir mit dieser Auszeichnungsveranstaltung, die wir heute zum zweiten Mal stattfinden lassen können, auch zeigen, dass wir eine lebendige Stadt sind. Die Stadt Zwickau hat unzweifelhaft viele Errungenschaften, die noch mehr als bisher in die Gunst der Öffentlichkeit und deren Wahrnehmung gerückt werden müssen. Auch der heutige Tag wird ein Beitrag sein. Mit diesem Prädikat dokumentieren wir nach außen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Zwickau sehr gute Einkaufsmöglichkeiten vorfinden. Wir verdanken es nicht zuletzt Ihrem Engagement als 1a-Fachhändler, dass unsere Stadt durch viele positive Ansätze in der Einzelhandelslandschaft unverwechselbar geworden ist. Wir sind die größte Stadt Sachsens, die diese Auszeichnung bekommen hat. Das ist auch ein Ausdruck dafür, dass wir was getan haben."

Passiert ist seit der letzten Ernennung etwa die Umgestaltung der Plauenschen Straße. Eine Modernisierung von Marienplatz und Marienstraße steht an. Das birgt Potenzial für eine erneute Bestätigung, den richtigen Weg weiter vorangeschritten zu sein.


Als 20ste Stadt bundesweit und erste in Thüringen erfüllt Gera...

Düsseldorf, 17. September 2011: … die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt. Erstmals fand die Feierstunde in einem innerstädtischen Einkaufszentrum, der Amthorpassage, statt. Die offizielle Ernennung zur 1a-Einkaufsstadt bildete den abendlichen Höhepunkt der zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto ’Lust-Genuss’ auf der Gerschen Meile. Koordinator des vielfältigen Programms und treibende Kraft in der Bewerbungsphase war Volker Tauchert vom Verein ’Ja – für Gera’, selbst früher einmal Bürgermeister der Stadt: „Wir müssen begreifen, welches Potential wir haben.“

19 inhabergeführte Fachgeschäfte und Fachhandwerks­betriebe belegten dies bereits mit erfolgreichen 1a-Bewerbungen. Sie alle hatten die Urkunde in den Wochen zuvor bereits von Volker Tauchert mit einem Blumenstrauß überreicht bekommen. Über jede dieser Übergaben berichtete die Ostthüringer Zeitung mit einem Foto des erfolgreichen Mittelständlers. Auch die großen Wirtschaftsverbände ermunterten ihre Mitglieder, sich zu bewerben: „Jede Initiative ist zu unterstützen, die Gera für die Bewohner und Gäste attraktiver macht“, so Monika Osiewecz, Thüringer Einzelhandelsverband. „Die Handwerkskammer für Ostthüringen begrüßte die Aktion, da sie der Wirtschaftsförderung des Handwerks in unserer Region dienlich ist“, äußert sich Karsten Sachse, Assistent der Geschäfts­leitung, und Almut Weinert, Bereichsleiterin in der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen, sieht in der Zertifizierung „ein Plus an Attraktivität für Gera“.

 

Kreisstadt Steinfurt erneut 1a-Einkaufsstadt

Fotohinweis: Axel Roll, Westfälische Nachrichten

Düsseldorf, 13. Dezember 2011: „Hier ist die Crème de la Crème unseres Einzelhandels versammelt. Mittlerweile sind es vierzehn Unternehmen, die 1a-zertifiziert sind. Im Gegensatz zu 2008 ist die Hürde, sich als Stadt auszeichnen zu lassen, deutlich angehoben worden. Aber wir wissen, wie wichtig ein toller Mittelstand in der Stadt ist – Einzelhandelsgeschäfte, die nicht austauschbar sind. Wir sind froh, dass wir so viele 1a-inhabergeführte Unternehmen haben“, betont Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge (parteilos) während der vorweihnachtlichen Feierstunde im Rathaus anlässlich der Ernennung der münsterländischen Kreisstadt zur 1a-Einkaufsstadt. Steinfurt ist erst die vierte Stadt bundesweit, die sich bereits ein zweites Mal erfolgreich beworben hat.

 

Mit handwerklichem Geschick zur 1a-Einkaufsstadt -
Neustadt an der Weinstraße ...

Düsseldorf, 9. Juni 2011: ... erfüllt bereits zum fünften Mal die Kriterien. Seit dem Start der Profilierungskampagne im Jahr 2007 konnte die Urkunde in kontinuierlicher Folge übergeben werden. Mit 42 1a-Unternehmen stellt die kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz einen neuen Teilnehmerrekord auf. Mehr als 1.500 Kundenunterschriften haben dies möglich gemacht. Oberbürgermeister Hans Georg Löffler (CDU) betont vor allem die hohe Beteiligung von Fachhandwerkern: „Es ist schön, dass immer wieder neue Betriebe dazustoßen. Ich freue mich sehr, dass wir heute neben den Einzelhändlern, für die das Zeichen 1a-Fachhändler ja ursprünglich entwickelt worden ist, so viele renommierte Handwerksmeister unter uns sehen.“

Auch dadurch ist das 1a-Logo an den Eingangstüren der ausgezeichneten Unternehmen längst nicht nur in der Kernstadt, sondern zunehmend auch in den zu Neustadt gehörenden neun Weindörfern präsent. Das unterstützt immer mehrdie öffentlichkeitswirksame Wahrnehmung von 1a im gesamten Stadtgebiet. Die Einbindung auch der kleinen Siedlungen um Neustadt herum, nimmt die Ortsvorsteherin des Weindorfes Haardt, Annemarie Feig (FWG), zum Anlass, für persönliche Worte an ’ihre’ Handwerker: „Wir haben immer gewusst, dass wir 1a-Handwerker haben. Jetzt habt Ihr es auch schriftlich. Vielen Dank für Eure gute Qualitätsar-beit.“

Erstmals fand die Ernennung zur 1a-Einkaufsstadt nicht im Ratssaal statt, sondern im Herz-Jesu-Kloster. Der Veranstaltungsort dokumentierte hervorragend wie alle Kräfte am Ort ins Boot geholt werden, um die Stadt bestmöglich nach außen zu vermarkten: Auch die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ist Mitglied der ’Willkomm-Gemeinschaft’, die eben etwas mehr ist, als ein reiner Gewerbe- und Stadtmarketing-Verein. Pater Edwin Rombach, Ökonom des Herz-Jesu-Klosters, begründet dieses Engagement in einer eigenen Interview-Kolumne der ’Willkomm-Gemeinschaft’ im Neustädter Stadtanzeiger so: „Unser Haus ist offen für Gast- und Fremdtagungen. Das bietet Kontaktmöglichkeiten zwischen Kirche und Welt.“

Für ’mi’ war die Veranstaltung mit der 25. Überreichung einer 1a-Einkaufsstadt-Urkunde ein kleines Jubiläum. Von den bisherigen 19 Städten, die den Titel einmal oder mehrfach erwarben, zeigt Neustadt an der Weinstraße die kontinuierlichste Weiterentwicklung des 1a-Gedankens. Ein Beispiel wie man diesen lebt, geben die fünf Konditorenmeister, die eine gemeinsam kreierte und mit einheitlicher Verpackung vermarktete Kunigundentorte ankündigen.

Dieses Zusammenbringen der unterschiedlichsten Kräfte, sowohl innerhalb der Branche als auch branchen- und gesellschaftsübergreifend, sowie räumlich die ganze Stadt erfassend, gelingt den Neustädtern jedes Jahr aufs Neue und jedes Jahr immer besser!

 

Bischofswerda ist erste 1a-Einkaufsstadt 2011

1a-Einkaufsstadt Bischofswerda

Düsseldorf, 5. April 2011: „Ich komme selbst aus einer Handwerksfamilie und weiß daher, wie schwer es ist, sich permanent gut am Markt zu positionieren. Ich freue mich über die 1a-Unternehmen, die heute ausgezeichnet wurden. Ich habe bei allen schon einmal eingekauft“, beglückwünscht Ursula Reitner (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bischofswerda, die elf Firmeninhaber, die mit ihrer erfolgreichen Bewerbung um den 1a-Titel zur Auszeichnung der Stadt als 1a-Einkaufsstadt beigetragen haben.

Als erste Stadt erfüllt das 'Tor zur Oberlausitz' 2011 die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt. Bischofswerda ist damit seit Beginn der Stadt-Auszeichnungen im Jahr 2007 die 19. Stadt bundesweit und die vierte in Sachsen. Axel Bauer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Bischofswerda, und als Inhaber der Goldschmiede Bauer selbst einer der geehrten Unternehmer, betont in seiner Ansprache: „Natürlich haben wir hier in unserer Stadt nicht nur elf Fachgeschäfte, die diese Normen erfüllen würden. Es gehört auch ein bißchen Mut dazu, sich auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sind viele Kriterien jeden Tag Normalität und auch oberstes Gebot für Fachgeschäfte. Aber es galt auch, Seiten zu erfüllen, die für kleine Fachgeschäfte nicht selbstverständlich sind. Es gibt in Bischofswerda einen guten Branchenmix aus ca. 80 Fachgeschäften in 35 verschiedenen Branchen. Es fehlt uns also nur eine Überdachung, um uns Einkaufszentrum zu nennen.“

Bereits im Vorfeld hat die lokale Presse der Bewerbung ordentlich Rückenwind gegeben. So stellte die Bischofswerdaer Zeitung auf einer nahezu kompletten Seite die Bewerber mit Bild und einem Mini-Firmen-Portrait vor, und die Sächsische Zeitung erklärte ihren Lesern auf der Titelseite, was es mit den Unterschriftenlisten bei diesen Unternehmen auf sich habe. Für Sven Pluhár, Marketingleiter bei der Stadtverwaltung Bischofswerda, beginnt die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Erhalt der Auszeichnung aber erst richtig: „An dieser Stelle möchte ich auch unseren Vertretern der Presse sagen, dass ich persönlich uns mehr als nur als Grundversorger für Bischofswerda sehe. Ich würde gerne mit Ihnen zusammen durch dieses Prädikat ein Zeichen in die Region senden, dass wir uns hier klar als Versorger für die Region sehen. Wir wollen die Kunden wieder nach Bischofswerda locken, wir wollen Einkaufsqualität bieten, wir wollen einen guten Service bieten, und mit dieser Auszeichnung haben wir die Möglichkeit, effektiv Werbung zu betreiben.“ Er bezeichnete die Veranstaltung als „Oscar-Verleihung für Einkaufsqualität“.

Um ein Zeichen für alle vor Ort zu setzen, dass jetzt eine neue Zeit anbricht, verkündete er, gemeinsam mit Kulturamtsleiter Norman Reitner, dass die neue facebook-Seite der Stadt mit der Erfolgsmeldung startet, dass der Ort nun den Titel der '1a-Einkaufsstadt' trägt.

 

Waren (Müritz) ist erste 1a-Einkaufsstadt in Mecklenburg-Vorpommern

1a-Einkaufsstadt Waren/Müritz

Düsseldorf, 8. Oktober 2010: „1990 hat ein Großteil unserer Bürgerinnen und Bürger nach einem Kaufhaus gerufen, und die großen Kaufhaus-Betreiber haben uns gesagt: ‘Also in Städte unter 100.000 Einwohnern oder wo der Einzugsbereich nicht wenigstens 100.000 Einwohner ist kommen wir nicht. Da haben wir uns auf die Fahnen geschrieben: ‘Dann muß unsere Innenstadt zum Kaufhaus gemacht werden‘. Ich denke, so schlecht ist es uns nicht gelungen“, bewertet Warens Bürgermeister Günter Rhein (SPD) den Erfolg, als 18. Stadt bundesweit den Titel 1a-Einkaufsstadt tragen zu dürfen.

Und auch Dr. Gunter Lüdde, Leiter des Bau- und Wirtschaftsförderungsamts der Stadt Waren (Müritz), zieht ein positives Fazit der Bewerbung: „Andernorts wird über die Verödung der Innenstädte diskutiert. Wir jedoch feiern die Auszeichnung 1a-Einkaufsstadt. Das ist für uns alle eine ganz besondere Auszeichnung, weil sie zeigt, dass sich die Innenstadt zu einem lebendigen und attraktiven Zentrum der Stadt entwickelt hat. Daran haben Sie, die 1a-Fachhändler, einen ganz wesentlichen Anteil.“

Harro Freyschmidt, Vorstand des Vereins Warener Innenstadt, gibt das Lob an einen rührigen Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung zurück: „Ich möchte mich bei Herrn Schneidler bedanken, weil er auch bei uns im Innenstadtverein immer für richtig Schwung gesorgt hat bei dieser Auszeichnung und einen großen Beitrag dazu geleistet hat, daß heute die Stadt ausgezeichnet wird. Aber auch durch die direkte Ansprache der Händler, haben Sie doch die Händler motivieren können, daran teilzunehmen.“

Lob kommt auch von Thorsten Haarsch, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereich Unternehmensservice der IHK zu Neubrandenburg: „Wir haben jüngst eine Zusammenkunft in der IHK durchgeführt mit den Gewerbevereinen aus der Region, und ich darf Ihnen daraus noch über einen Punkt berichten, von dem Sie vielleicht noch nichts wissen: Daß das positive Beispiel der Stadt Waren dort vorgestellt wurde!“ Wenn Sie im nächsten Sommer ein tolles Natur-Erlebnis mit einem gemütlichen Einkaufsbummel verbinden wollen ist die Müritz als Deutschlands zweitgrößter See und die Stadt Waren an ihrem nördlichen Ende eine ganz heiße Empfehlung!

 

Rheda und Wiedenbrück sind nun eine 1a-Einkaufsstadt

Bürgermeister Theo Mettenborg (2. v. r.) mit dem Gewerbevereinsvorsitzenden Joachim Runde (mit Urkunde) und Klaus Boxberger (r.) sowie der 'mi'-Delegation

Düsseldorf, 23. September 2010: „Heute können wir sagen: ’Jetzt steht es fest!’ Rheda-Wiedenbrück hat 36 zertifizierte 1a-Fachhändler. Rheda-Wiedenbrück ist eine 1a-Einkaufsstadt. Ich freue mich mit Ihnen gemeinsam über diese ganz besondere Auszeichnung. Ich sage Ihnen ’Danke’ dafür, daß Sie mit großartigen Ideen, guten Produkten, großer Vielfalt, kompetenter Beratung, bester Kundenfreundlichkeit und mit ganz großem, herausragenden Engagement Rheda-Wiedenbrück zu der sympathischen Stadt machen, die sie ist. Gerade das dokumentiert heute auch die Zertifizierung. Der Gewerbeverein Wiedenbrück ist bereits im vergangenen Jahr mit der Zertifizierung gestartet und hat deutlich gemacht, welches Potential in unserer Stadt steckt. Erfreulich ist auch, daß sich die Initiative Rheda in sehr kurzer Zeit der Zertifizierung angeschlossen hat. Die Stadt lebt von der Qualität und der Vielfalt unserer Fachhändler. Sie sind ein wichtiges Element für die Wirtschaft und die Lebensqualität in Rheda-Wiedenbrück. Wir sehen sie als wichtigen Standortfaktor. Wir unterstützen die Gewerbevereine mit städtischen Leistungen, und wir tauschen uns regelmäßig mit den Gewerbevereinen aus. Bei uns herrscht beste 1a-einkaufsfreundliche Atmosphäre. Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun“, ermuntert Theo Mettenborg, Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück (CDU), die Fachhändler in der nun 14. 1a-Einkaufsstadt, die Auszeichnung als Ansporn für die Zukunft zu sehen.

Joachim Runde, Vorsitzender des Gewerbevereins Wiedenbrück, nahm den Ball auf: „Es war schön anzusehen, wie jeder mit seinem Zertifikat unterm Arm ankam, als sei es ein Abschlußzeugnis und heute ein Klassentreffen. Und doch ist diese Zertifizierung kein Selbstläufer. 1a-Fachhändler und 1a-Einkaufsstadt sind der Rahmen, den wir ausfüllen müssen.“

Mit 36 Einzelauszeichnungen haben die Geschäftsinhaber die erforderliche Anzahl um das zweifache getoppt. Die zweistündige festliche Zeremonie erhielt durch drei Klavier-Intermezzi einen besonders würdigen Rahmen. Für die Stadt, aus ursprünglich zwei  eigenständigen Gemeinden, ist die Ernennung zur 1a-Einkaufsstadt eine Vermarktungsmöglichkeit als Gesamtstadt. Kommunale Gebietsreformen haben zahlreiche weitere Beispiele geschaffen, die in ähnlicher Weise von einer gemeinsamen Bewerbung profitieren können.

 

Halle ist erste 1a-Einkaufsstadt in Ostwestfalen

Düsseldorf, 16. September 2010: „Ich finde, daß das heute ein sehr spannender Anlaß ist, zu dem wir uns in unserem Sitzungssaal treffen. Er hat nämlich eine Geschichte. Es war zunächst Schuh und Sport Reichelt, die die Idee hatten, sich um den 1a-Titel zu bewerben, und diese auch umgesetzt haben. Ich weiß noch, wie ich bei Ihnen war und die 1a-Fach-händler-Urkunde überreichen durfte. Da hat die Idee gezündet. Dann hat sich das Modehaus Brinkmann sehr dafür eingesetzt und richtig gepowert und mich als Vertreterin der Stadt gefragt, ob wir das unterstützen. Mir war klar, daß ist ein gutes Vorhaben und sehr anspruchsvoll. Man muß viele Kriterien erfüllen, auch wir als Stadt mußten das tun. An dem Tag, als klar war, daß diese Auszeichnung heute vergeben wird, und diese Nachricht in den Medien war, hatte ich eine Bürgermeisterkonferenz. Und sofort wurde ich von allen belagert: ‘Und ihr werdet jetzt 1a-Einkaufsstadt?!‘. Das ist ja gerade das, was wir uns alle so sehr wünschen, daß man durch die Auszeichnung Aufmerksamkeit erzielt, daß auch die Kunden und Kundinnen darauf aufmerksam werden, daß man hier wirklich gut einkaufen kann. ‘markt intern‘ hat sich dieses Instrument überlegt, die 1a-Fachhändler besonders in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu holen und mit dieser Auszeichnung in den Städten etwas zu bewegen. Hier in Halle ist das gelungen“, schildert Anne Rodenbrock-Wesselmann, Bürgermeisterin der Stadt Halle (Westfalen), den Weg zur 1a-Einkaufsstadt und die mit dem Titel verbundenen Hoffnungen.

In der Tat ging die Stadt in Vorleistung, in dem sie ihren Teil der Kriterien als erste erfüllte. Anschließend komplettierten zwölf Unternehmen mit ihren erfolgreichen Bewerbungen das Anforderungsprofil einer 1a-Einkaufsstadt. Der von der Bürgermeisterin bereits gelobte Karl Friedrich Brinkmann, Geschäftsführer Modehaus Brinkmann, appellierte: „Wir wollen uns jetzt hierdrauf nicht ausruhen und es uns unter das Kopfkissen legen, sondern es soll uns auch ein Anreiz sein, weiter daran zu arbeiten, uns wirklich als 1a-Fachhändler und Halle als 1a-Einkaufsstadt bekannt zu machen.“ Dafür sorgten am Tag der Veranstaltung bereits die Pressevertreter vom Haller Kreisblatt über das Westfalen Blatt bis hin zum Stadtmagazin Haller Willem. Dessen Redaktionsleiterin Sigrun Lohmeyer lobt: „Ich finde die Idee der 1a-Auszeichnung auch genial, und ich freue mich, daß die Bewerbung gelungen ist.“

 

Wertheim - Erste 1a-Einkaufsstadt in Baden-Württemberg

Düsseldorf, 23. Juli 2010: Wertheimer Innenstadt und Stadtteile:  „Was länge währt, wird endlich gut. Seit Oktober letzten Jahres habe ich mich bemüht, Wertheimer Einzelhändler für die Initiative 1a-Einkaufsstadt zu begeistern. Wir, die Einzelhändler und die Stadt Wertheim, haben es geschafft – als erste Stadt in Baden-Württemberg. Ich freue mich, daß wir heute attestiert bekommen, daß wir ganz weit vorne sind, wenn es um Qualität, Service und Kundenfreundlichkeit geht“, eröffnet Werner Thomann, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing Wertheim, die Feierstunde zur offiziellen Ernennung des Standorts als 1a-Einkaufsstadt.

Wertheims Oberbürgermeister Stefan Mikulicz hat offenbar verstanden, daß er die Ehrung 14 Unternehmern in der historischen Altstadt und aus den Stadtteilen zu verdanken hat und keineswegs dem – bei Fachhändlern in der Region sehr unbeliebten – Hersteller-Direktverkaufszentrum Wertheim Village: „Ich gratuliere allen, die sich beteiligt haben, und freue mich sehr, daß es so viele sind, die eine Urkunde überreicht bekommen. Es ist auch eine Herausforderung an alle anderen, es ähnlich zu tun. Denn der Zusammenhalt zwischen den Unternehmern in der Altstadt mit der Stadtverwaltung und dem Oberbürgermeister ist eine ganz wichtige Grundlage für die Funktionsfähigkeit unserer Stadt. Sie wissen, daß ich mir von Anfang an auf die Fahnen geschrieben habe, die Altstadt nach vorne zu bringen. Schließlich komme ich aus dem Bereich der Stadtplanung ja auch beruflich. Ich bedanke mich daher bei allen, die die Ärmel aufkrempeln und eine gute Leistung bringen, damit Wertheim als Einkaufsstandort einen guten Namen hat, behält und weiter ausbaut und wir uns gegen andere Standorte in der Nachbarschaft als Einkaufsstandort durchsetzen können.“

Erstmals lud ein Kreditinstitut zur feierlichen Zeremonie ein. Alois Sans, Vorstand der Volksbank Main-Tauber, weiß genau, warum er für dieses Ereignis die Volksbank-Galerie Bestenheid zur Verfügung gestellt hat: „Wir sind eine regionale Bank, die mit dem Mittelstand seit Jahren zusammenarbeitet. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur beschränkt auf Kreditvergabe und Anlage, sondern umfaßt auch das Zusammentun für ein gemeinsames Ziel. Das Voranbringen des Einzelhandels hier in der Stadt ist durchaus auch ein Voranbringen unseres Instituts als regionale Bank.“ Mit den Fränkischen Nachrichten und der Wertheimer Zeitung waren auch zwei Lokalredaktionen vor Ort. Sie sehen: Die Bewerbung zur 1a-Einkaufsstadt lohnt sich in mehrerlei Hinsicht. Selbst wenn es ein mühsamer Weg zum Erfolg ist, schmiedet es doch die Beteiligten vor Ort fester zusammen, inklusive der ‘Kollegen vom Geld-Fachhandel‘!


Neue Bestleistung: Neustadt an der Weinstraße zum vierten Mal 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 17. April 2010: Als erste Stadt überhaupt erfüllt Neustadt an der Weinstraße die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt bereits zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2009. Stellvertretend für die Stadt erhielt Oberbürgermeister Hans Georg Löffler am 26. April 2010 im Ratssaal der Stadt die Urkunde überreicht. Mit 32 Fachhändlern, Fachhandwerkern, Augenoptikern, Autohäusern und Juwelieren übertraf die Stadt in der Pfalz damit die zur Auszeichnung notwendige Anzahl an 1a-Unternehmen und den geforderten Branchenmix wesentlich und ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, welchen Stellenwert die Stadt diesem Baustein des Stadtmarketing-Konzepts beimißt. Darüber hinaus punktete die Stadt durch eine mehr als ausreichende Zahl handels- und wirtschaftsfördernder sowie die Kundenfrequenz erhöhender Stadtkriterien.
 
Hans Georg Löffler hob in seiner Dankesrede hervor: „Die Bewerbung zur 1a-Einkaufsstadt ist ein Gemeinschaftswerk. Für uns ist es ein Baustein unseres Stadtmarketings. Die erneute Auszeichnung erfüllt mich deshalb mit Stolz, weil ich feststellen kann, daß dieser Stadtmarketingprozeß als ein Gemeinschaftswerk von uns allen Früchte trägt, und zwar dahingehend, daß er uns zusammenschweißt, daß wir immer gut im Gespräch miteinander umgehen, daß man im Vorfeld miteinander diskutiert und nicht erst im Nachhinein." 

Olaf Weber, Verlagsdirektor des Düsseldorfer 'markt intern'-Verlages, unterstrich die besondere Leistung der Stadt: „Der 1. FC Kaiserslautern hat 1441 Tage zum Aufstieg in die Fußball-Bundesliga benötigt. In der gleichen Zeit hat Neustadt an der Weinstraße viermal seine Erstliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt.“

Während die ‘Veteranen’ unter den Unternehmen die Auswirkungen der 1a-Auszeichnung lobten, bestätigten auch die neu ausgezeichneten Betriebe und Geschäfte den eingeschlagenen Weg. „Der Kunde sucht neuerdings wieder Qualität, das war noch vor einigen Jahren ganz anders. Wir sind ein ganz besonderer Qualitätsbetrieb und das wollen wir auch dokumentieren“, so Gerd Liedy, bundesweit als erster ausgezeichnet zum „1a-Fachhandwerker Maler“.

 

Werne als 1a-Einkaufsstadt ausgezeichnet

Düsseldorf, 22. März 2010: Die nordrhein-westfälische Stadt Werne an der Lippe ist aktuell als erste 1a-Einkaufsstadt dieses Jahres ausgezeichnet worden. Eingebettet in die Stadtmarketingveranstaltung 'Auto- und Modefrühling' nahm im Rahmen einer Feierstunde die stellvertretende Bürgermeisterin, Jutta Rogalla-Oesterschulze, die Urkunde aus den Händen von 'markt intern'-Verlagsdirektor Olaf Weber entgegen. Gleichzeitig erhielten 12 Einzelhändler und Fachbetriebe ihre 1a-Urkunde.

In ihrer Rede hob Jutta Rogalla-Oesterschulze die besondere Bedeutung der Auszeichnung für die Stadt hervor: „Die Städte und Gemeinden stehen in einem harten Wettbewerb untereinander. Eines der festgelegten Stadtmarketing-Ziele ist die Steigerung der Attraktivität der Innenstadt und des innerstädtischen Einzelhandels. Diese verdanken wir dem überproportional hohen Anteil der inhabergeführten Fachgeschäfte. Dies unterscheidet uns von anderen Kommunen im Umkreis.“ Olaf Weber attestierte der Stadt, die ihre Bewerbung innerhalb kürzester Zeit und mit viel Engagement auf die Beine gestellt hatte, ein beispielhaftes Zusammenwirken von Handel, Stadtmarketing und Politik in Werne.

Der Düsseldorfer Branchendienstverlag 'markt intern' verleiht die Auszeichnung 1a-Einkaufsstadt seit 2007 an Städte und Kommunen mit einer herausragenden Einzelhandelsstruktur. Voraussetzung für den Titel ist, daß eine bestimmte Zahl von ortsansässigen Fachhändlern aus unterschiedlichen Branchen die Kriterien eines 1a-Fachhändlers erfüllt, sowie, daß die Stadt selbst verschiedene Kriterien in Fragen der Mittelstands- und Fachhandelsförderung erfüllt. Werne ist seit 2007 die vierzehnte Stadt im Bundesgebiet, die diesen Titel erringen konnte.


Zwickau mit 95.000 Einwohnern größte 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 25. Januar 2010: Pünktlich zum Jahresschluss erfüllte Zwickau als einzige Stadt in Sachsen die Kriterien zur 1a-Einkaufsstadt. Das ganze Jahr über wurde in der Robert-Schumann-Stadt, federführend unter Silke Löffler, Wirtschaftsförderung Zwickau  Silke Löffler, auf diesen Titel hingearbeitet. Sowohl Einzelhandel als auch Stadt ging es dabei um den Erhalt und die Verbesserung der Einkaufsqualität und Vielfalt Sachsens viertgrößter Stadt.

Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, anläßlich der Ernennung der Stadt Sachsens zur 1a-Einkaufsstadt: „Ich lege immer viel Wert darauf als Oberbürgermeisterin, daß die Stadt Zwickau nicht in Beliebigkeit verfällt, sondern daß sie eine gewisse Identität ausstrahlt. Das macht die Stadt Zwickau über ihre Denkmale, historische Bauten, über Robert Schumann, als Automobilstadt, aber eben auch - und das freut mich - mit der Auszeichnung als 1a-Einkaufsstadt. Viele Jahre vor der Wende schon galt die Stadt Zwickau als Geheimtipp, was Einkaufen betraf. Daß wir das jetzt auch mit dieser Auszeichnung nach außen dokumentieren können, daß wir auch in dieser neuen Zeit dieses Prädikat haben, daß die Bürgerinnen und Bürger in Zwickau sehr gut einkaufen können, und daß Zwickau durch Ihr Engagement damit auch unverwechselbar ist, dafür darf ich Ihnen recht, recht herzlich danken. Herr Bürgermeister Dietrich in Wirtschaftsförderungsfragen und ich als Oberbürgermeisterin werden gemeinsam mit dem Stadtrat dazu beitragen, daß die Stadt Zwickau sich auch in dieser Beziehung weiter entwickeln kann", betont Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau.

19 ausgezeichnete inhabergeführte 1a-Unternehmen dokumentieren den hohen Stellenwert, die Unverwechselbarkeit, den die Verkaufskultur in Zwickau einnimmt. Politik und Verwaltung bewiesen mit zahlreichen erfüllten Stadtkriterien, wie der Herausgabe eines Einkaufs- und Gastro(ver)führers, der Beratung der gewerblichen Wirtschaft zu spezifischen Finanzierungsmöglichkeiten von EU, Bund und Land, daß sie in hohem Maße mittelstands- und kundenfreundlich sind. Auch Rainer Dietrich, Bürgermeister der Stadt Zwickau für Wirtschaft und Bauen sieht die Notwendigkeit,  den mittelständischen Fachhandel nachhaltig zu unterstützten. Die Hörfunkprogramme des MDR, HITRADIO RTL SACHSEN und Radio Erzgebirge sowie die Tageszeitung Freie Presse und der Wochenspiegel Sachsen gaben der gerade ausgezeichneten Stadt ein starkes und positives Medien-Echo.


Hillesheim - 2009 erneut 1a-Einkaufsstadt

Düsseldorf, 15. Dezember 2009: „Ich finde es super, daß wir eine Veranstaltung wie diese ein zweites Mal durchführen können. Die Kriterien haben sich etwas verändert. Sie alle sind aber unter diesen neuen Kriterien wieder 1a-Fachhändler geworden. Dafür herzlichen Glückwunsch! Dazu gehört Engagement. Durch solche Fachhändler/Betriebe bekommt eine Stadt Profil und wird geprägt. Und durch Veranstaltungen mit Ihrer Beteiligung gewinnt eine Stadt Lebensqualität“, begrüßte und beglückwünschte Heike Bohn, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hillesheim, die elf 1a-Unternehmer zur zweiten Ernennung des Standorts zur 1a-Einkaufsstadt.

Die Heimatstadt der beiden erfolgreichsten Autoren von Eifel-Krimis machte es im vergangenen Jahr sehr spannend, ob sie ein weiteres Mal nach 2008 die Kriterien erfüllt. Am 15. Dezember kam es dann kurz vor Jahresschluß doch noch zum Happy End. Dr. Karl J. Eggers, Inhaber der MarketingBeratung Dr. Eggers, ermunterte die Beteiligten, den Titel selbstbewußt in der Vermarktung des eigenen Geschäfts und der Verbandsgemeinde einzusetzen: „Andere Städte haben unheimlich viel von dem verloren, was hier noch vorhanden ist. Jetzt muß man sich fragen, wie man das sichtbar macht. Wie kann man die zwei Hauptziele erreichen, die Kaufkraft zu binden, die hier vorhanden ist, und die Kaufkraft andernorts hier heranzubaggern?“ Stefan Mertes, Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Hillesheim und zentraler Koordinator der 1a-Bewerbung vor Ort, hat auch schon Pläne in eine andere Richtung. „Im Land Rheinland-Pfalz findet 2010 der Wettbewerb ‘Mittelstandsfreundliche Kommune‘ statt. Hier können wir evtl. auch das Instrument 1a-Einkaufsstadt mit in die Waagschale werfen.“


Bad Freienwalde ist erste 1a-Einkaufsstadt in Brandenburg

Düsseldorf, 29. Oktober 2009: „In erster Linie ist es ein Beleg dafür, daß Kompetenz vor Ort vorhanden ist, die inhabergeführten Fach-Einzelhandelsgeschäfte stellen eine Einkaufsvielfalt dar, und wir sind froh, daß wir über diesen langen Weg erreichen konnten, daß das auch dokumentiert wird“, spricht Ralf Lehmann, Bürgermeister der Stadt Bad Freienwalde, in die Kamera des rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Mit dem Regionalsender ODERLAND.TV lockt die Ernennung der ältesten Kurstadt der Mark Brandenburg zur ersten 1a-Einkaufsstadt im Land ein weiteres Fernsehteam in das nördlichste Skisprungzentrum Deutschlands. Bereits am Tag vor der Zeremonie gab ‘markt intern‘ dem Radiosender Antenne Brandenburg ein Telefon-Interview. Und auch die Märkische Oderzeitung berichtete überregional und lokal.

Bürgermeister Ralf Lehmann erkennt die Chancen der Auszeichnung: „Wir haben viel Potential, das wir nutzen müssen. Wir versprechen uns davon eine gute Öffentlichkeitsarbeit und einen Wettbewerbsvorteil. Die beste und billigste Werbung aber ist qualitätsgerechte Arbeit für den Kunden.“ Mit überwiegend gebührenfreien Parkplätzen und der Übernahme der Kosten für die Pflege der Blumenkübel und Grünanlagen im Stadtzentrum trägt die Stadt das Ihre dazu bei, für Bürger und Besucher attraktiv zu sein. Die Stadt Bad Freienwalde übernahm sogar für die erfolgreichen Bewerber 75 % der Kosten für die Urkunde und das Marketing-Paket.

Insgesamt zwölf 1a-Unternehmen, darunter drei als deutschlandweit erste in ihrer Branche legten den Grundstein. Für das nächste Jahr hat man sich schon viel vorgenommen: „Jeder von uns bringt einen weiteren 1a-Fachhändler mit“, lautet der Schwur.

Die Stadt Bad Freienwalde erfüllt als erste Stadt des Landes Brandenburg die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt.

Aus drei neuen Branchen kommt der erste 1a-Fachhändler deutschlandweit aus der Kurstadt:

  • Blumen Kunze erhält als erster Florist den Titel
  • Salon Rudi als erster Friseur
  • Altstadt-Konditorei Café Klüsener als erste Konditorei

Die Auszeichnungsveranstaltung fand am 28.10.09, um 18.00 Uhr in der Gaststätte Ratsstübel statt.


Erste 1a-Einkaufsstadt NRWs 2009 gekürt - Ochtrup freut sich über Auszeichnung

Düsseldorf, 17. September 2009: Ochtrup hat das Ziel erreicht: Die Töpfer- und Textilstadt im nordwestlichen Münsterland wurde zur ersten 1a-Einkaufsstadt Nordrhein-Westfalens gekürt. Inmitten der schönen Einkaufsstraße und bei bestem Wetter vollzogen die vom 'markt intern'-Verlag angereisten Gäste aus Düsseldorf, Verlagsdirektor Olaf Weber und Chefredakteur Carsten Schmitt, zunächst die Auszeichnungen der lokalen 1a-Fachhändler und -Unternehmen, die mit ihrer Teilnahme den Grundstein für die Bewerbung der Stadt Ochtrup setzten, um im Anschluß dem Bürgermeister Ochtrups, Franz-Josef Melis, und dem Ersten Beigeordneten, Kai Uffelmann, die Urkunde zum gewonnenen Titel zu verlesen und zu überreichen.

Inmitten zahlreicher Neugieriger und unter Anwesenheit des lokalen Presse begrüßte zunächst der Inititator der Bewerbung der Stadt, Alexander Huesmann vom Modehaus Huesmann, den Bürgermeister sowie die anwesenden Mitglieder der 'Veranstaltungs- und Werbegemeinschaft Ochtrup' (VWO), um sodann zum Ausdruck zu bringen, welchen Stellenwert diese Auszeichnung für die lokalen und inhabergeführten Einzelhändler habe.  

Verlesung der Urkunde für die Stadt

Im Anschluß daran freute sich Olaf Weber über den herzlichen Empfang und bedankte sich wärmstens für die Teilnahme der Anwesenden an der gemeinsamen Aktion. Ein klein wenig ausholend skizzierte er anschließend den Werdegang der vom 'markt intern'-Verlag im Jahr 2004 erstmals gestarteten 1a-Kampagne, die als Antwort gedacht war auf das 2001 liberalisierte Wettbewerbsrecht, welches durch die dadurch begonnenen Rabattschlachten bis zum heutigen Tag seinen Schatten auf die Einkaufsmentalität der Konsumenten geworfen hat. Auch der Wegfall der Ladenschlußzeiten und weitere Maßnahmen hätten letztlich niemandem einen Vorteil gebracht, stattdessen sähen sich die bundesdeutschen Kommunen durch das Wegsterben der Individualität stiftenden Fachgeschäfte immer häufiger der Verödung ihrer Innenstädte gegenüber. Dem etwas entgegenzusetzen sei das Ziel gewesen und das führe nur über den gemeinsamen Dialog aller, sich selbst bisher eher als Einzelkämpfer sehenden, Fachhändler und -werkstätten, erst die Gemeinsamkeit unter ihnen würde den Weg zum Dialog ebnen. Grundtenor der Aktion sei die Profilierung über die Stärken der Fachgeschäfte, hervorzuheben seien hier der zumeist ungewöhnlich gute Service und die besondere Qualität der Beratung. Der Fokus müsse weg von Rabatten, weg vom Preis, wieder hin zum Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung führen.

"Die Erfindung des Titels 1a-Einkaufsstadt war dann die logische Konsequenz aus einer immer höher werdenden Nachfrage des 1a-Titels für die Einzelhändler und Fachgeschäfte. Erst dadurch konnte der Bogen zur örtlichen Verwaltung und Politik sowie zur Öffentlichkeit geschaffen werden. 2007 war es dann soweit, die erste 1a-Einkaufsstadt war gekürt." Ebenfalls thematisierte Olaf Weber die Problematik des lokalen Outlet-Centers (EOC), das zu internen Diskussionen darüber geführt habe, ob dieses nicht ein Verhinderungskriterium der Bewerbung sein müsse. Im Ergebnis hätte sich dann aber die Mehrheit des Kuratoriums dafür stark gemacht, durch die Verleihung der 1a-Einkaufsstadt-Auszeichnung an die Stadt Ochtrup lieber die betroffenen Einzelhändler zu stärken. Heute hier anwesend sei Olaf Weber sehr froh, diese Entscheidung getroffen zu haben, sie sei die richtige gewesen.

Bürgermeister Melis nahm ebenfalls die Gelegenheit war, sich für die hinzugewonnene Auszeichnung zu bedanken, fügte aber hinzu, daß diese nicht ohne die hier anwesenden Fachgeschäftsinhaber und dem Initiator, Herr Huesmann, möglich gewesen wäre: "Drei Teile müssen zusammenfinden: Die Kaufleute mit einem attraktiven Angebot, die Stadt mit einem attraktiven Rahmen, und die Kunden. Wenn alle drei zufrieden sind, dann wird es gut."


Neustadt a.d.W. erste 1a-Einkaufsstadt 2009

Düsseldorf, 3. September 2009: Als bundesweit erste Stadt erfüllt Neustadt an der Weinstraße 2009 die erforderlichen Kriterien einer 1a-Einkaufstadt. Sie ist zugleich die erste Stadt, die den Titel bereits zum dritten Mal erhält.

Oberbürgermeister Hans Georg Löffler bedankte sich "bei allen Unternehmern, die sich an der 1a-Aktion beteiligen, für ihren Einsatz, denn erst durch ihre Vorleistung wird die Voraussetzung geschaffen, daß wir uns auch als Stadt um das 1a-Zertifikat bemühen und dann damit werben können. Den Nutzen, den der Standort daraus zieht, stellt niemand mehr in Frage."

Dr. Karl J. Eggers, Inhaber der MarketingBeratung Dr. Eggers, der die gesamte Bewerbung professionell und engagiert vorbereitet hat, hebt hervor: "Das 1a-Zertifikat bietet echten Werbenutzen. Die Bürger nehmen jetzt deutlich wahr, was alles an Kompetenz vor Ort noch immer da ist. Immer mehr Händlern und Handwerkern wird das bewußt.

Während der feierlichen Urkundenverleihung im Rathaus betonte Olaf Weber, Verlagsdirektor des auszeichnenden 'markt intern'-Verlags, gegenüber dem anwesenden Publikum: "Mit dem nach den Jahren 2007 und 2008 nun zum dritten Mal in Folge wahrgenommenen und verdienten Titel '1a-Einkaufsstadt 2009' haben Sie alle erneut die Gelegenheit ergriffen, in beispielhafter Weise darauf aufmerksam zu machen, welche hervorragenden Leistungsangebote Sie in Ihrer wunderschönen Stadt Neustadt für Ihre Einwohner und Besucher bereithalten..." In lobenswerter Weise "... bieten Sie ihm die Hand und laden ihn ein in Ihre Einkaufskultur, Ihren Wirkkreis, der geprägt ist von partnerschaftlicher Kooperation, vom Miteinander, von Verantwortlichkeit und persönlicher Präsenz." Zudem dankt er in seiner Laudatio "ganz besonders dem Oberbürgermeister Neustadts, Herrn Hans Georg Löffler, der nun zum dritten Mal in Folge dieser Ehrung den Boden bereitet und damit in weitsichtiger Art und Weise dem Stadtmarketing zu einem äußerst wichtigen Instrument der Profilierung und Akzentuierung im Wettbewerb der Städte untereinander verholfen hat."