Schlagzeilen der Woche

Welche Themen bewegten unsere Branche in 2014? Von der Nickellässigkeit über auslaufende Batterien und dem Geldwäschegesetz bis hin zu niedrigen Uhrenmargen, der Messemüdigkeit und dem sich häufenden Direktvertrieb der Uhren/Schmuck-Lieferanten - Probleme hatten die Juweliere dieses Jahr mehr als genug. Einen Rück- und Ausblick auf Themen in 2015 erhalten Sie in der aktuellen 'markt intern' Ausgabe. Weitere Themen:

 

  • Neue Projektleiterin für die Inhorgenta
  • Cross Selling mit Uhren der b & b trading GmbH
  • Standpunkt zum Meisterbrief
  • ZMT/Meisenheim schließt

Aktuelles

19. Dezember 2014 - Aktuell weist uns der Juwelier Warndienst auf zwei Tatserien hin

Raubüberfälle auf Juweliere mit hochwertigen Markenuhren: Innerhalb von nur einem Monat wurden bundesweit vier Juweliere beraubt (Duisburg 12.11.2014; Detmold 25.11.2014; Braunschweig 10.12.2014; Freiburg 13.12.2014). Übereinstimmend bei allen Taten waren die Vorgehensweise der Täter sowie die Zielrichtung, Uhren der Marke Rolex/Tudor. Alle Geschäfte schützen sich nur mit einer verschlossenen Eingangstür. Dies stellte in allen Fällen für die Täter KEIN Hindernis dar bzw. hielt sie nicht ab, die Taten zu begehen. Anmerkung des Juwelier Warndienstes: Eine verschlossene Eingangstür ist nur in Verbindung mit einer Gesichtskontrolle und der Kontrolle des Umfeldes des Eingangsbereiches auf (weitere) verdächtige Personen beim Öffnen ein sinnvoller Schutz! Ein bzw. zwei Doormen können ein zusätzlicher Schutz sein. Weitere Möglichkeiten sind das Befestigen der Uhren im Schaufenster mit dünnen Drähten, der rückseitige Schutz der Schaufenster mit Sicherheitslaminatglas sowie elektronischen Schlössern mit einer Zeitverzögerung an diesen Scheiben. Der bisher größte Schutz geht aber von einer Ein-/Ausgangsschleuse aus, da hierbei die Täter den Fluchtweg zeitlich nicht kalkulieren können!

Trickdiebstähle durch Gruppen von südosteuropäischen Personen: In den letzten Monaten häufen sich Taten bei denen zwischen fünf und acht Personen, zum Teil in Gruppen, Juweliergeschäfte betreten, für Verwirrung sorgen und die Mitarbeiter ablenken. Bei den Taten werden meist größere Mengen an Schmuck aus Vitrinen, Schaufenstern und von Ablagen gestohlen. Andere TäterINNEN schleichen in Hinterzimmer und räumen Tresore aus. Hierbei sind Einzelschäden von über 100.000 Euro entstanden! Anmerkung des Juwelier Warndienstes: Verweisen Sie solche typischen Personengruppen sofort aus Ihrem Geschäft! Bedienen Sie diese Personen nicht. Sollten diese Personen sich widersetzen, rufen Sie sofort die Polizei!

 

16. Dezember 2014 - ZMT/Meisenheim schließt

"Zeit der Meisenheimer Zeitmesstechnik ist endgültig vorbei" titelt die Kirner Ausgabe der 'Rhein-Zeitung' und verkündet das Ende der Nova Tempora-Tochter für Ende Februar 2015. Als Grund für die Schließung wird der Absprung eines Großkunden genannt. Die gleiche Begründung gab es auch bei zwei früheren Wellen von Entlassungen, die den Betrieb, der nach der Übernahme aus der EganaGoldpfeil-Insolvenzmasse noch 80 Mitarbeiter zählte, auf 30 Angesteltte schrumpfen ließ. Auf 'mi'-Anfrage erläutert Geschäftsführer Jürgen Holzschuh die langfristige Entwicklung, die zur aktuellen Entscheidung führte: "Die ZMT war bei ihrer Gründung ein auf hochpreisige Uhren spezialisierter Uhrmacherreparaturbetrieb. So hatte man z.B. 1970 den Service für Patek Philippe in Deutschland übernommen. Vor diesem Hintergrund war auch die eigene Lehrlingsausbildung von Uhrmachern entstanden. Das alles begann sich zu verändern mit dem Aufkommen der sogenannten Modeuhren - also Uhren, welche mit dem Markennamen bekannter Modemarken durch Lizenznehmer auf den Markt gebracht wurden. Einer der Vorreiter hierfür war neben Gucci die EGANA mit 'Benetton' als Lizenzmarke. Später kam im besonderem ESPRIT dazu und noch viele andere. Allen diesen Uhrenmarken ist zu eigen, dass sie nicht nur verhältnismäßig preisgünstig sind (ab 49,50 Euro), sondern sie waren und sind auch relativ kurzlebig. 1.000 und mehr Referenzen sind die Regel und nicht die Ausnahme und vier Kollektionen im Jahr, dem Fashiontrend folgend, keine Besonderheit. In der 'Vor-Handy-Zeit' waren diese Accessoires mit Zeitanzeige besonders bei jungen Menschen sehr begehrt. Mit Erscheinen des Handys war dieses für die jungen Menschen wesentlich begehrenswerter. Und mit Einzug der Smartphones und des Internet-Hypes durch Plattformen wie Facebook, Twitter & Co. rückten die sogenannten Modeuhren speziell in der volumenstarken Altersgruppe von 16 bis 30 Jahren mehr und mehr in den Hintergrund. Standen früher Schlangen von jungen Menschen vor den Swatch-Läden, um das neueste Modell als erster zu haben, stehen die heutigen jungen Leute vor Apple-Stores, um das neueste iPhone zu ergattern. Die verkauften Stückzahlen der sogenannten Fashion-Brand-Uhren gingen zurück. Und bei sinkendem Neu-Uhrenabsatz sinken natürlich auch proportional die Reparaturstückzahlen, welche von jeher schon immer überwiegend Garantiereparaturen waren. Und je niedriger diese Garantiereparaturen werden, umso eher neigt die Marke dazu, keine Reparatur mit aufwändiger Ersatzteil-Disposition und Bevorratung durchzuführen, sondern lieber die Uhr im gesamten zu tauschen. Hinzu kommt, dass auch der Endverbraucher durch andere Konsumgüterbereiche gelernt hat, dass sich eine Reparatur eines 49,90 oder 99 Euro-Produkts, wirtschaftlich nicht mehr rentiert. Sinkende Reparaturstückzahlen bedeuten aber für einen echten Reparaturbetrieb, wie die ZMT es ist - denn die ZMT ist kein Logistiker, der mit Billigarbeitskräften aus einem vollautomatisierten und von Computern gesteuerten Lagersystem Produkte versendet -, dass ein solcher Reparaturbetrieb nur dann kostendeckend betrieben werden kann, wenn die Reparaturstückzahlen und die erzielbaren Reparaturpreise entsprechend hoch sind. Seit nunmehr zwei Jahren wurde der Preisdruck durch die ZMT Kunden sehr groß und parallel dazu die Stückzahlen immer kleiner. Diese gesamte Entwicklung - tauschen  statt reparieren, Preisdumping durch angelernte Uhrmacher, der Kundenverlust von Mechanik-Marken, die schon aus Marketinggründen den Service selbst durchführen müssen - und der Umstand, dass die ZMT nur mit festangestelltem und entsprechend qualifiziertem Personal arbeitet, mithin vergleichsweise hohe Lohnkosten tragen muss, hat dazu geführt, dass das lang gepflegte Geschäftsmodell 'ZMT', heute nicht mehr rentabel betrieben werden kann. Die Entscheidung, den Geschäftsbetrieb zeitnahe einzustellen, war unausweichlich."

 

10. Dezember 2014 - Inhorgenta Munich

Stefanie Mändlein heißt die neue Projektleiterin der Inhorgenta Munich, die zum 1. Januar 2015 ihr Amt antritt. Sie folgt auf Renate Wittgenstein, die drei Jahre lang die Neuausrichtung der Messe betreut hat. Sie bleibt der Inhorgenta als externe Beraterin auch weiter verbunden. Detaillierte Informationen zu Stefanie Mändlein lesen Sie nächste Woche in 'markt intern'.

 

03. Dezember 2014 - Maurice Lacroix

Marc Gläser ist seit Mitte November nicht mehr Geschäftsführer der DKSH Luxury & Lifestyle Europe GmbH/Pforzheim, die in Deutschland u.a. für Maurice Lacroix verantwortlich ist.

 

26. November 2014 - Trollbeads/Kopenhagen gelobt Besserung

Die Dänen haben sich gegenüberdem Düsseldorfer Wettbewerbsverein 'Wirtschaft im Wettbewerb' verpflichtet, "es zu unterlassen, im Internet ... Verbrauchern Waren zum Kauf anzubieten, wenn nicht die Informationen zur Anbieterkennzeichnung gemäß § 5 TMG angegeben sind und/oder ohne über das gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsrecht zu belehren". Informiert werden sollen Besteller in Zukunft auch über die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen, und die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehenden Sprachen. Gut, dass es jemanden gibt, der auch bei Anbietern aus dem Ausland auf die Einhaltung der hierzulande üblichen Regeln achtet!

 

19. November 2014 - Fachgruppe Uhren im BV Schmuck + Uhren

Das eigens von der Fachgruppe entwickelte Logo 'Made in Germany', über dessen Nutzungsmöglichkeiten wir in 'markt intern' bereits ausführlich berichtet haben, wurde beim Deutschen Patentamt als Marke eingetragen. Inzwischen läuft die Öffentlichkeitsarbeit, um das Label bei Verbrauchern zu etablieren. Den Vorsitz der Gruppe übernimmt ab sofort Dr. Guido Grohmann (Gerd Hofer GmbH, Nivrel Uhren). Albert W. Glosse (Ernst Mitschele Uhren und Schmuck GmbH), der Initiator und bisherige Leiter, steht weiter beratend zu Verfügung.

 

13. November 2014 - Inhorgenta Munich

Um die Vorbereitung für die kommende Messe zu optimieren, bietet die Inhorgenta Munich schon jetzt Ausstellern und Besuchern die Chance, online zusammenzufinden. Aussteller können ihre Leistungen und Zielgruppen als Profil hinterlegen, Händler – für sie ist das Angebot kostenlos – geben ihre Interessengebiete an. Das Tool sucht anhand der eingegebenen Kriterien nach den passenden Geschäftspartnern und bietet im Vorfeld erste Kontaktmöglichkeiten. So lässt sich der Messebesuch für beide Seiten noch effizienter und zielgerichteter gestalten.

 

05. November 2014 - German Design Award

Uhren von MeisterSinger und Nomos wurden mit dem internationalen Premiumpreis des Rates für Formgebung ausgezeichnet! Gewürdigt werden hochkarätige Produkte, die alle auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Um die Vielfalt der eingereichten Produkte adäquat würdigen zu können, wird das Segment Excellent Product Design in 10 Kategorien aufgeteilt, die alle Bereiche des täglichen Lebens abbilden. Die Preise erhielten von Nomos das Modell Metro und von MeisterSinger die Pangaea Day Date, bei der Datum und Wochentag mit offen liegenden konzentrischen Ringen bei der '12' angezeigt werden.

 

24. Oktober 2014 - Paul Peter Schula stellt den Geschäftsbetrieb zum Jahresende ein!

"Aufgrund der anhaltenden Krise der Schmuckbranche und der damit verbundenen stark rückläufigen Umsätze haben wir uns entschloseen, den Geschäftsbetrieb zum Ende des Jahres einzustellen." Mit diesen Worten informiert Kai Schula seine Kunden über einen Schritt, zu dem er sich mit Blick auf seine Geschäftszahlen entschlossen hat. Gegenüber 'mi' betont der Geschäftsführer des Lübecker Großhandels für Goldschmiedebedarf, dass keine Insolvenz vorliegt, sondern der Betrieb aus freiem Entschluss eingestellt werde. Um das umfangreiche Warenlager abzubauen, gibt es nun Rabatte auf große Teile des Bestands.

22. Oktober 2014 - Ringe reden!?

Unter diesem Motto steht der internationale Wettbewerb 'Junge Cellinis' 2015, mit dem der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. Auszubildende und junge Gesellen im Goldschmiede-Handwerk aufruft, sich mit der Bedeutung des Ringes auseinanderzusetzen. Denn – so steht es in der Ausschreibung – ein Ring ist ein ganz besonderes Schmuckstück, das nicht nur die Hand seines Trägers ziert, sondern häufig dem Betrachter auch auf dem kürzesten Weg ganz bestimmte Informationen sendet, z.B. Botschaften wie 'verheiratet', 'verlobt', 'verwitwet'. Aber nicht nur über den Personenstand informieren Ringe, sie zeigen auch die Macht, den Charakter oder die Finanzkraft des Trägers. Anmeldeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb ist der 18. Februar 2015, Abgabeschluss ist am 18. März 2015. Details auf www.zentralverband-goldschmiede.de.

15. Oktober 2014 - Neues Konzept

Christ testet auf der Düsseldorfer Kö eine neue Ladengestaltung mit schwarzem Mobiliar vor betonfarbenen Wänden, hell ausgeleuchteten Vitrinen und ohne Türsteher. Neun weitere Filialen sollen bis zum Jahresende nach diesem Vorbild umgebaut werden.

 

09. Oktober 2014 - Wilhelm Müller

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich Christian Hünecke aus dem aktiven Berufsleben. Als Geschäftsführer des Schmuck-Großhandels in Schwäbisch Gmünd ist es ihm gelungen, Wilh. Müller zu einem wichtigen Lieferanten zu formen, dessen Leistungen Sie regelmäßig mit ersten Plätzen bei unseren Jahressieger-Umfragen belohnen. Nachfolgerin wird Tochter Julia Hünecke-Beckert, die schon seit einigen Jahren im Unternehmen mitarbeitet. 'mi' wünscht beiden, dass sich die Pläne für die kommenden Jahre erfüllen!

 07. Oktober 2014 - Umsatz-Entwicklung

Um rund 8% ist der Umsatz in der Uhren/Schmuck-Branche in der Zeit von Januar bis August gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2013 zurückgegangen, wie wir einer aktuellen Aufstellung des Statistischen Bundesamtes/Wiesbaden entnehmen. Dazu kommen weitere Aspekte, die vielen Fachhändlern der Branche die Freude an der Arbeit verderben. Ein Gesprächspartner fasst dies so zusammen: "Auf der einen Seite drangsalieren uns die Lieferanten mit Abnahmeforderungen und Vorschriften für Schaufenster- und Ladengestaltung. Die Banken bestimmen, wieviel wir einkaufen können, der Staat kassiert die Gewinne und Online-Riesen wie Ebay und Amazon locken die Kunden von der Straße ins Internet. Wo bleibt da der Spielraum für echtes Unternehmertum?"

 

01.Oktober 2014 - MeisterSinger mit eigenem Werk

Für den 30. September bat der Hersteller der markanten Einzeigeruhr die Fachpresse - darunter 'mi'-Chefredakteurin Monika Schlößer - nach Münster, um das komplett neu entwickelte Uhrwerk vorzustellen. Damit macht der Lieferant einen wichtigen Schritt weg aus der Abhängigkeit von der Belieferung durch die ETA. Details folgen in Kürze in der gedruckten 'markt intern'-Ausgabe.

 

24. September 2014 - Achtung Räuber

Offenbar gut organisierte osteuropäische Täter haben vor wenigen Tagen während der Geschäftszeit das Geschäft von Juwelier Kühn/Freiburg überfallen. Zwei der drei Gauner konnten gefasst und die Beute sichergestellt werden. Trotz des brutalen Vorgehens wurde zum Glück niemand verletzt. Da in den nächsten Monaten die Lager besonders gut bestückt sind, muss überall mit ähnlichen Angriffen gerechnet werden. Bleiben Sie deshalb immer aufmerksam und melden Sie der Polizei, wenn Sie vor Ihrem Geschäft verdächtige Beobachter entdecken.

 

17. September 2014 - International gesuchter Trickdieb gefasst

Dank der weltweiten Verbreitung eines Fahndungsblattes durch den Juwelier-Warndienst konnte ein chinesischer Trickdieb, der weltweit zu den 'erfolgreichsten' Tätern gehörte, in Zürich gefasst werden. Immer wieder konnte der Dieb, der bei der Verhaftung einen Pass auf den Namen 'Meng' bei sich trug, Juweliere mit seinem seriösen Auftreten überzeugen und bei Ablenkungsmanövern unterstützt durch Komplizen hochwertige Ringe oder Uhren erbeuten. Sein Begleiter in Zürich, der zunächst ebenfalls verhaftet worden war, ist wieder auf freiem Fuß, da es gegen ihn keinen konkreten Verdacht gab. Das hat sich inzwischen geändert, sodass die Polizei nun wieder mit Haftbefehl nach ihm sucht. 

 

10. September 2014 - Kinder als Kunden

Die Youngcom Marktforschung hat in diesem Jahr 1.132 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren in Deutschland befragt, wofür sie am meisten Geld ausgeben. Die Antwort: Alleine 24,3% der zur Verfügung stehenden Summe wird in Schmuck und Uhren investiert!

 

03. September 2014 - Weniger Hochzeiten im Jahr 2013

Hat die Unglückszahl '13' heiratswillige Paare davon abgehalten, sich im letzten Jahr das Ja-Wort zu geben? Dies zumindest vermuten Branchen-Insider angesichts der um 3,6% zurückgegangenen Gesamtzahl von 373.660 Trauungen, die das Statistische Bundesamt/Wiesbaden jetzt in einer noch vorläufigen Statistik veröffentlicht. Der August hat sich zum 'Wonnemonat' entwickelt (13,7%), dicht gefolgt vom Traditionsmonat Mai mit 12,1%. In den alten Bundesländern animiert der Dezember nach wie vor erstaunlich viele Paare zur Trauung. Eine detaillierte Übersicht nach Ländern und Monaten stellen wir Ihnen in Kürze zur Verfügung.

 

01. September 2014 - Brutaler Überfall in Düsseldorf

Vor wenigen Tagen verübten Täter einen brutalen Überfall auf einen Juwelier am Wehrhahn in Düsseldorf. Dieser wurde mit Kabelbindern gefesselt und erlitt schwere Kopfverletzungen. Als Passanten per Zufall den 53jährigen Mann im Geschäft liegen sahen, alarmierten sie die Polizei. Diese war zügig am Ort und fand den Händler bewusstlos vor. Der Juwelier ist seit Tagen nicht vernehmungsfähig, doch schwebt er zumindest nicht mehr in Lebensgefahr. Ware im Wert von mehreren Tausend Euro wurde gestohlen. Die beiden Täter haben eine osteuropäische Erscheinung, sind etwa 20 bis 25 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Der erste ist kräftig, trug ein helles Cappy und war mit einem blauen Hemd und einer dunklen Jacke mit auffälligen weißen Reißverschlüssen bekleidet. Der andere Mann hat dunkelblonde kurze Haare und war mit einem grauen langärmeligen Hemd und einer dunklen Hose bekleidet. Hinweise zu den Tätern an das Kriminalkommissariat 13, Tel. 0211-8700.

 

27. August 2014 - Valmano zum 2. Mal vom WiW abgemahnt

Der Verein 'Wirtschaft im Wettbewerb' (WiW, 1. Vorsitzender ist 'markt intern'-Herausgeber Olaf Weber) hat den neuen Internet-Anbieter für Uhren und Schmuck erneut in die Mangel genommen. Die AGB wurden auf der Internetseite www.valmano.de zwar zwischenzeitlich überarbeitet und auch die in den AGB verwendete aktualisierte Widerrufsbelehrung ist in Ordnung. Allerdings findet sich unter dem eigenen Punkt 'Rückgabe (Retouren)' noch die alte Widerrufsbelehrung – genau dort, wo Endverbraucher wahrscheinlich nachsehen werden, wenn ein Artikel zurückgeschickt werden soll. Die Verwendung der alten Belehrung ist laut der Geschäftsführerin des WiW, RAin Dr. Viola Huber, wettbewerbswidrig, auch wenn in den AGB die neue Version abgedruckt ist.

 

20. August 2014 - Douglas

Aus Altersgründen legt Jörn Kreke, der den Konzern über lange Zeit geprägt hat, Ende September sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates nieder. Viel spannender für die Uhren/Schmuck-Branche ist aber derzeit die Frage, wie es mit Christ weitergeht. Sobald wir hören, ob der bis Jahresende geplante Verkauf Wirklichkeit wird und wer neuer Eigentümner wird, berichten wir weiter.

 

12. August 2014 - Chronoswiss-Eröffnung

In Luzern haben die Marken-Inhaber Oliver und Eva Ebstein den neuen Hauptsitz eröffnet. Uhrenliebhaber erfahren dort dank Schauwerkstatt, Zifferblatt-Manufaktur und Historama interessante Details zur Marken-Geschichte und zur Uhrmacherei ganz allgemein. In der angegliederten Boutique können die Uhren direkt gekauft werden. Schade, dass hier wieder ein Hersteller den Direktvertrieb der Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Händler vorzieht!

 

06. August 2014 - Ulysse Nardin übernommen

Der französische Luxusgüterkonzern Kering (früher PPR), zu dem auch Girard-Perregaux, Jean Richard und Pomellato gehören, hat die bisher unabhängige Schweizer Uhrenmarke Ulysse Nardin übernommen. 1983 hatte der Unternehmer Rolf Schnyder die Marke gekauft und erfolgreich aufgebaut. Seit seinem Tod im Jahr 2011 war über die Zukunft spekuliert worden. Unter dem Dach des finanzstarken Konzerns dürfte es nun leichter sein, im harten Wettbewerb in Asien zu bestehen.

 

30.07.2014 - Juweliere ärgern sich über Pandora-Kündigungen

Wieder einmal trifft viele Händler unserer Branche dieser Tage der Schlag. Pandora macht weitere 150 Verkaufspunkte in Deutschland zu und sendet entsprechend Kündigungen an die Noch-Partner. Die Restlaufzeit ist dabei extrem kurz. Große Verunsicherung herrscht, wie Händler nun ihren Kunden begegnen sollen, die nach dem Sammelschmuck fragen.

 

23. Juli 2014 - Die Ussifa 2014 ist abgesagt!

Nach 30 Jahren schließt die Fachmesse in Hamburg ihre Pforten - und das nur rund acht Wochen vor dem Start der diesjährigen Veranstaltung. Grund sind nach Aussage der Messeleitung die kurzfristige Absage dreier wichtiger Aussteller, die gemeinsam einen Stand gebucht hatten, und Rücktrittsgesuche mehrerer anderer Teilnehmer.

 

16. Juli 2014 - MAG Uhren Vertriebs-GmbH wird liquidiert

Seit Juni 2014 läuft die Liquidierung der MAC Uhren Vertriebs-GmbH/Köln, die in Deutschland für Uhren von Bruno Banani verantwortlich war. Arvid Gareis, einer der Liqudidatoren, versichert gegenüber 'mi': "Wir kommen aber selbstverständlich allen Serviceverpflichtungen weiter nach. Kunden können Reklamationen und Garantiefälle weiterhin an die ihnen bekannte Adresse senden. Alle Briefe und Pakete werden weitergeleitet und bearbeitet. Anfragen und Ersatzteilbestellungen können auch weiterhin per E-Mail an die Adresse info@mag-uhren.de gesendet werden." Sobald wir wissen, wer neuer Vertriebspartner für Bruno Banani-Uhren wird, berichten wir weiter.

 

09. Juli 2014 - Tissot erhöht den Abnahmedruck

"Die Mindestabnahmemengen orientieren sich an der jeweils aktuellen Marktsituation und werden daher von Zeit zu Zeit angepasst", erklären die Schweizer deutschen Juwelieren. Bei der Swatch Group sieht man die Verkaufsmöglichkeiten offenbar so positiv, dass die Zahlen wieder einmal deutlich – von rund 30% wurde uns berichtet – nach oben korrigiert werden. Unterschreiben Sie die Forderung?

 

02. Juli 2014 - Kienzle-Insolvenz

Was sich mit der Inhorgenta-Absage schon angedeutet hat, ist nun offiziell. Der Kienzle-Eigentümer Marco Hahn führt den traditionsreichen Uhren-Hersteller in die nächste Insolvenz. Das Konkursverfahren wurde am Firmensitz in Meggen/Schweiz bereits im April eingeleitet. Kurz zuvor erhielten die Kienzle International AG und die Holding Kienzle Watch Group AG noch neue Namen. Sollte damit die Branchen-Öffentlichkeit abgelenkt werden?

 

25. Juni 2014 - Neuer Christ-Eigentümer?

Gerüchte gab es schon seit einiger Zeit, nun berichtet es auch das 'Manager-Magazin': Die Douglas Holding sucht bis Ende 2014 Käufer für alle Sparten außer den Parfümerien. Je nachdem, wer bei Christ zuschlägt, könnte sich mit dem Verkauf der größten deutschen Filialkette die Situation im Uhren/Schmuck-Fachhandel gravierend verändern. Möglich ist z.B. ein Engagement der Swatch Group, die auf einer gut gefüllten Kasse sitzt und sich stärker im Direktverkauf engagieren will. Aber auch von den anderen Luxus-Konzernen (LVMH und Richemont) ist bekannt, dass sie den Einzelhandel ausbauen wollen. Um die Braut schön zu machen und Kosten zu senken, soll es bereits zahlreiche Kündigungen gegeben haben.

 

18. Juni 2014 - Fossil und die Inhorgenta


Manche hatten bereits in den letzten Jahren Bedenken geäußert, dass nach dem Wegfall mancher Lifestyle-Marken auf der Inhorgenta möglicherweise Fossil auch nicht ewig in München ausstellen wird. Kurz vor Redaktionsschluss informierte uns die Fossil Group, dass ihre Marken in 2015 nicht auf der Messe vertreten sein werden.

 

11. Juni 2014 - Breuning kooperiert mit Tiffany

Eine Tiffany-Tochterfirma hat in Thailand einen Teil des Fabrikationsgebäudes von Breuning gemietet, um dort eigene Produktionsschritte durchzuführen. Zusätzlich wurde vereinbart, dass Breuning ab August/September für Tiffany Silberschmuck herstellt. Die Pforzheimer haben schon im Jahr 1993 einen Teil der Produktion nach Asien verlagert und damit trotz aller politischen Veränderungen gute Erfahrungen gemacht. Die Trauringe werden aber nach wie vor komplett in Deutschland gefertigt, wie Geschäftsführer Marcus Breuning im Gespräch mit 'mi' betont. Dies sei schon aus terminlichen Gründen gar nicht anders machbar.

 

04. Juni 2014 - Hermès will wachsen

Wie das 'Handelsblatt' berichtet, will Hermès in den kommenden Jahren jeweils um 10% zulegen. Uhren und Schmuck sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Hauptmarkt wird wohl Asien sein. Der Luxus-Konzern betreibt derzeit weltweit rund 320 PoS, davon etwa jeden zweiten in Eigenregie. Deren Zahl soll nicht wesentlich erhöht werden, investiert werden soll vor allem in deren Größe. Konkurrent LVMH hält heute 23% der Hermès-Anteile. Ob der Aktienkauf im Jahr 2010 rechtmäßig war, soll jetzt vor Gericht geklärt werden

 

28. Mai 2014 - Umstrukturierung der Inhorgenta geht weiter

Nach den tiefgreifenden Veränderungen der letzten Jahre soll nun die Halle B1, mit hochwertigem Schmuck und Uhren nach wie vor das Herzstück der Inhorgenta Munich, neu gestaltet werden. Um Diskussionen möglichst bereits im Vorfeld zu begegnen, suchen die Münchener diesmal das Gespräch mit den bisherigen und möglichen neuen Ausstellern schon sehr früh. So soll es erstmals die Platzierungsvorschläge noch vor den Sommerferien geben. - Wir sind gespannt, welches Gesicht die Halle B1 im Frühjahr 2015 zeigen soll und wie die Aussteller auf die Pläne reagieren!

 

21. Mai 2014 - Aus albu.con wird ICE Germany

Die Vertriebsgesellschaft der bunten Plastikuhren hat zum Jahresbeginn ihren Namen geändert. Neu ist aber auch, dass der Hersteller selbst 50% Anteile an dem Unternehmen hält. Werner Hort bleibt Geschäftsführer. Die Marke verfügt über rund 1.500 PoS in Deutschland und über einen eigenen Online-Shop. Dazu kommt voraussichtlich im September ein Mono-Markenstore in Frankfurt.

 

14. Mai 2014 - Midora 2014

Kaum haben die Frühjahrsmessen ihre Tore geschlossen, geht der Blick schon zu den Orderveranstaltungen, die im Herbst für die Branche organisiert werden. Von der Midora erreichen uns aktuell erste Informationen zu den Ausstellern. Mit dabei sind als Uhren-Lieferanten u.a. Aristo Vollmer, Festina, Filius, Gardé, Jacques Lemans, M&M, Otto Christoffel, Unique Time, Zeitgeber und Ziemer. Trauringe präsentieren Brüder Nowotny, Holzhausener Trauringe und Roland Rauschmayer. Weitere Aussteller und Details zum Rahmenprogramm nennen wir in den kommenden Wochen. Auch ein besonderes Bonbon haben die Leipziger für Sie bereit: Bei Online-Vorregistrierung ist der Eintritt kostenfrei

 

07. Mai 2014 - Geldwäsche

Immer noch steht Deutschland wegen Defiziten bei der Bekämpfung der Geldwäsche in der Kritik. Bemängelt wird vor allem die fehlende Strafbarkeit der sogenannten 'Selbst-Geldwäsche', wenn also z.B. ein Handwerker das Geld aus Schwarzarbeit ausgibt. Auch bei allen anderen Fällen seien die angedrohten Strafen zu gering. Sollten bis Juni keine konkreten Schritte eingeleitet werden, könnte Deutschland in das verschärfte Überwachungsverfahren oder sogar in das für Hochrisiko-Länder geltende Listungsverfahren aufgenommen werden. - Welche Erfahrungen machen Sie aktuell mit den Geldwäsche-Kontrollen? Welche Unterlagen fordern die Behörden? Welche Defizite werden angemahnt?

 

30. April 2014 - Goldene Ehrennadel für Hans-Jürgen Wiegleb

Bei der Vollversammlung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade wurde der Wolfsburger Goldschmiedemeister für seine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit in Organisationen des Handwerks geehrt.

 

22. April 2014 - Hans Ibendahl gestorben

Am 8. April starb Hans Ibendahl/Oldenburg im Alter von fast 93 Jahren. Mit großem Engagement führte er seinen Schmuck-Großhandel, den er 1991 aus gesundheitlichen Gründen (und leider ohne Nachfolger) schließen musste. Seine Tätigkeit als Gutachter setzte er gemeinsam mit Ehefrau Hedi fort und blieb dadurch der Branche bis ins hohe Alter eng verbunden.

 

16. April 2014 - Aus Norddeutsche Uhren wird Inobra

Die Norddeutsche Uhren- und Schmuckvertriebsgesellschaft mbH/Lübeck, die in Deutschland für den Vertrieb der Marke MY iMenso verantwortlich war, hat ihren Betrieb eingestellt. In dem Newsletter, mit dem die Partner darüber informiert werden, heißt es weiter: "Wir bleiben Ihnen erhalten!" Und zwar in Form der neuen Gesellschaft INOBRA Innovation Brands, die nun die Marke Mi Moneda vertreibt.

 

09. April 2014 - Baselworld

Wie nicht anders erwartet, meldet die Weltmesse für Uhren und Schmuck wieder einmal Traumzahlen. Mit 150.000 prognostizierten Besuchern war die Messlatte für dieses Jahr weiter nach oben gelegt worden. Laut Abschluss-Bericht (in dem auch die Bereiche Schmuck und Edelsteine als erfolgreich eingestuft werden) wird diese Zahl natürlich bestätigt. Basel-Besucher berichten 'mi' gegenüber aber, dass die Gänge abgesehen vom Wochenende - wo stets tausende Endverbraucher kommen - recht leer gewesen seien. Vor allem bei den Schmuck- und Edelstein-Ausstellern hätten die Interessenten gefehlt. Wir sind gespannt, ob die Verantwortlichen angesichts des Erfolges der JGF in Freiburg diesen Ausstellern nun stärker entgegenkommen.

 

02. April 2014 - Doppelrolle

Ralf Bartelmeß kennen sicher viele von Ihnen von den Thomas Sabo-Roadshows. Aber wussten Sie, dass er gleichzeitig Gesellschafter und Geschäftsführer der Luisa Retail GmbH ist? Die Gesellschaft betreibt unter dem Namen 'Luisa Luisa' zwei Einzelhandelsgeschäfte (in Regensburg und Passau), wobei laut Unternehmenseintrag "die Vermarktung von Lifestyleprodukten (Schmuck und Uhrensortimente, Accessories, Taschen, Sonnenbrillen) im Vordergrund" steht. Derzeit finden sich im Portfolio die Marken Thomas Sabo, Pandora, Bell&Ross, Charlotte, Story by Kranz & Ziegler, ICE Watch, Engelsrufer, Pesavento und Nialaya. Für den Trauringverkauf steht der Konfigurator von Acredo zur Verfügung.

 

26. März 2014 - Baselworld

Von Ausstellern hören wir, dass die Messeleitung seit Herbst auf Schmuckhersteller zugeht und ihnen bezahlbare Angebote macht. Auch einigen Uhrenmarken sollen Zugeständnisse gemacht worden sein. Sind das erste Antworten auf den neuen Mitbewerber in Freiburg?

 

19. März 2014 - Achtung: Perlen-Kollektion gestohlen

Aus dem Fahrzeug eines Mitarbeiters von Di Perle/Norderstedt wurde eine umfangreiche Kollektion gestohlen, darunter ca. 2.000 Perlenstränge, lose Perlen, Ohrstecker und Schließen in fünf Kollektionskoffern. Marion Puls, Di Perle, bittet um Unterstützung: "Wir erwarten, dass in nächster Zukunft der Dieb der Ware versuchen wird, diese Ware bei Juwelieren zu veräußern. Wir weisen darauf hin, dass es sich um gestohlene Ware handelt. Sollte der Täter Ihnen die Kollektion
bzw. Teile der Perlenkollektion zum Erwerb anbieten, so wollen Sie uns bitte entweder fernmündlich oder per E-Mail unverzüglich informieren oder die Polizei Norderstedt verständigen." Für sachdienliche Hinweise wurde eine Belohnung ausgelobt.

 

12. März 2014 - Festina und Christ trennen sich

Trotz mehrmonatiger Verhandlungen konnten sich Festina und Christ nicht auf die zukünftigen Konditionen für die Zusammenarbeit einigen. Deshalb hat Festina die Reißleine gezogen und die Zusammenarbeit beendet. Mehr zu den Gründen und zu den Planungen für die Zusammenarbeit mit den Juwelier-Partnern folgt in Kürze in 'markt intern'.

 

26. Februar 2014 - Deutsche Trauringinitiative

Auf der Inhorgenta fand die neu gegründete Initiative Deutscher Trauringhersteller besonderes Interesse. "Trauringe. Hergestellt in Deutschland. Nachhaltig. Fair produziert" heißen kurz gefasst die wichtigsten Argumente, mit denen sich die neun an der Initiative beteiligten Firmen Fischer, August Gerstner, Johann Kaiser, Max Kemper, Kühnel, Linder, Rauschmayer, Steidinger und Wörner nun dem Fachhandel vorstellen. Sie bieten neben Design und Preis weitere wichtige Auswahlkriterien wie qualitativ hochwertige Herstellung in Deutschland und damit Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, ressourcenschonende Verwendung von Recyclinggold sowie Diamanten aus konfliktfreier Herkunft.

 

26. Februar 2014 - Maurice Lacroix

Markus Wojnar ist "als Geschäftsführer der DKSH Luxury & Lifestyle Europe per 14. Februar 2014 ausgeschieden", wie uns Marc Gläser informiert, der die Geschäfte als Interim-Geschäftsführer weiterführt, bis ein Nachfolger bestimmt ist.

 

26. Februar 2014 - Wie geht es bei Kienzle weiter?

Der Verwaltungsrat von Kienzle hat beschlossen, die neu entwickelte Strategie 'Kienzle Deutsche Zeitwerkzeuge' momentan nicht zu implementieren. Die Bestellungen sollen sofort annulliert werden. Über das weitere Vorgehen soll nun mit den einzelnen Partnern verhandelt werden.

 

12. Februar 2014 - Goldschmiede plädieren für Fachkräftesicherung

Bei einem Gespräch des Vorstandes der Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen UHN mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil konnte Hans J. Wiegleb, Landesinnungsmeister der Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere, insbesondere auf die negativen Auswirkungen der Deregulierung der Handwerksordnung von vor über 10 Jahren hinweisen. Es gilt nun, den beruflichen Nachwuchs zu sichern. Als Fazit des Gesprächs herrschte Einigkeit darüber, dass der Meisterbrief ein wichtiges Element der Qualitätssicherung und des Verbraucherschutzes ist. Gemeinsam möchte man den Meistertitel in Europa stärken. Entsprechend soll eine Regulierung und Evaluierung angestrebt werden. Die duale Ausbildung sehen die Beteiligten dabei als bewährte Stütze und richtigen Weg für die Zukunft.

 

26. Februar 2014 - Bruno Söhnle geht

Mit der Vorstellung der neuen Premiumlinie 'Facetta 1957' hat sich Bruno Söhnle am Vorabend der Inhorgenta Munich in München vom aktiven Berufsleben verabschiedet. Der rührige Uhren-Unternehmer trat 1957 in die Großuhrenfabrik 'Heges' seiner älteren Brüder ein, nur wenige Jahre später widmet er sich der Produktion von Armbanduhren unter verschiedenen Markennamen. Zur Jahrtausendwende schenkte sich Bruno Söhnle zum 60. Geburtstag seine eigene Uhrenmarke, die im sächsischen Glashütte beheimatet ist. Die Kollektion umfasste zunächst Armbanduhren mit Quarzwerk, später kamen auch mechanische Kaliber dazu.

 

05. Februar 2014 - Raymond Weil ist verstorben

Der Tod des Gründers und Ehrenpräsidenten von Raymond Weil Geneve füllt viele Branchenteilnehmer mit Trauer. Am 26. Januar starb der Schöpfer von Schweizer Luxusuhren im Alter von 87 Jahren. Der Pionier in der Uhrmacherei hatte seine Firma 1976, mitten in einer der härtesten Krisen der Uhrenindustrie, gegründet, um zeitgemäße Schweizer Luxusuhren herzustellen. Seiner Zeit voraus betrachtete Raymond Weil Uhren bereits zu dieser Zeit als Luxusaccessoires. Zahlreiche Branchenmitglieder durften sich im im Laufe seiner erfolgreichen beruflichen Karriere auch zu den Freunden des freundlichen, umgänglichen Unternehmers zählen. Unser Mitgefühl gilt vor allem der Familie, aber auch seinen Mitstreitern bei Raymond Weil.

 

22. Januar 2014 - Hermle ändert Vertriebpolitik

Ab sofort beliefert der Gosheimer Großuhrenhersteller den Einzelhandel in Deutschland selbst und ermöglicht es, "zu Großhandelskonditionen bei uns direkt zu bestellen", wie es in einem Schreiben an Juweliere heißt.

15. Januar 2014 - Gebrüder Wolf

Der Schmuck-Hersteller aus Niefern-Öschelbronn beendet zum 31. Januar die Geschäftstätigkeit. Dem Inhaber Heinz-Dieter Wolf, der das 1907 gegründete Unternehmen in dritter Generation führt, ist es nicht gelungen, einen geeigneten Nachfolger oder Käufer zu finden. Nun hat sich der 73-Jährige aus gesundheitlichen Gründen für die Schließung entschieden. Wir wünschen ihm für die kommenden Jahre alles Gute!

 

15. Januar 2014 - Generationswechsel bei Uhrmacherei Boxberg

Am 1. Januar hat Timo Boxberg offiziell den Betrieb, der in Overath-Vilkerath ansässig ist, von seinem Vater Heinz Boxberg übernommen. Schon seit einigen Jahren hat er sich nach und nach in die Firma, die dank umfangreicher Zertifizierungen den Service für fast alle Uhrenmarken erfüllen kann, eingearbeitet. Vater Heinz Boxberg bleibt der Branche verbunden, er will jetzt sein Engagement im Zentralverband der Uhrmacher verstärken. 'mi' wünscht beiden gutes Gelingen!

 

08. Januar 2014 - Vorsicht Betrüger

Von der Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt/Pforzheim erreicht uns diese Warnmeldung: "Wie unserem Unternehmen vor kurzem bekannt wurde, tritt seit einigen Wochen bundesweit ein Herr namens 'Kleinbauer' oder 'Neubauer' in Erscheinung und gibt vor, im Auftrag der Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG, Pforzheim, zu handeln. Seine Vorgehensweise ist, mit Juwelieren/Goldschmieden telefonisch Kontakt aufzunehmen und darauf zu verweisen, für die Allgemeine tätig zu sein. In diesem Zusammenhang erkundigt sich der Anrufer nach Gekrätz, das er auch selbst in den nächsten Tagen abholen könne. In den drei uns bislang bekannt gewordenen Fällen reagierten die Kunden misstrauisch. Einmal wurde zum Schein auf das telefonische Angebot eingegangen, doch als der Abholer sich nicht legitimieren konnte, gab man ihm das Gekrätz nicht mit. Beim zweiten Fall lehnte man das Angebot sofort ab. Im zuletzt bekannt gewordenen Versuch wollte sich der Kunde die Telefonnummer geben lassen, was den Anrufer veranlasste, das Gespräch zu beenden (indem er auflegte). Der Kunde konnte aber eine Telefonnummer vom Display notieren (00123256491).

Zu Ihrer Sicherheit daher folgender Hinweis: Die Agosi (Allgemeine Gold- u. Silberscheideanstalt AG, Pforzheim) holt Scheidgut oder Gekrätz nicht nach telefonischer Akquise ab und nicht durch 'eigene' Mitarbeiter. Nach einem zuvor schriftlich mit dem Kunden abgestimmten Abholauftrag (unter Angabe von Gewicht und Wert der Edelmetallabfälle) wird ein Kurierdienst von uns mit der Abholung beauftragt. Dabei finden insbesondere beim Scheidgut unsere eigenen Safebags als neutralisierende Umverpackung Verwendung – auch aus Versicherungsgründen. Safebags stellen wir unseren Kunden vor Abholung des Materials zur Verfügung. Sollten Hinweise zu Vorfällen dieser Art bekannt werden, melden Sie sich bitte bei Herrn Thomas Weiß, Leiter Vertrieb & Edelmetall-Services, Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG, Kanzlerstr. 17 | 75175 Pforzheim | Germany, Tel. +49 (0) 7231 960 339 | Fax +49 (0) 7231 960 119, t.weiss(at)allgemeine-gold(dot)de.

 

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