Spam- und Phishing-E-Mails erkennen

14.11.2018
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Viele Spam- oder Phishing-E-Mails lassen sich auf den ersten Blick als solche erkennen. Warnzeichen sind beispielsweise: Der Absender der E-Mail ist unbekannt  Die E-Mail ist in fehlerhaftem Deutsch oder in einer Fremdsprache verfasst Inhalt und Form der E-Mail erscheinen hanebüchen und entlarven sich durch unsinnige und unglaubwürdige Inhalte als Fälschung bzw. Spam. Beherzigt man diese Hinweise, kann man eine Vielzahl unerwünschter Spam-E-Mails als solche identifizieren. Aber zuweilen reicht diese Methodik nicht mehr aus. Manche Betrüger oder (bei durch Viren verursachter Blockade der IT) Erpresser haben dazugelernt und die einschlägigen E-Mails erreichen uns mit korrekter Orthographie und Grammatik, ordnungsgemäßer Corporate Identity des vermeintlichen Absenders und einem glaubhaft vorgetragenen Inhalt. 

Dann gilt es, auf die Details zu achten: Viele dieser ‚gutgemachten’ Spam- und Phishing-E-Mails arbeiten mit sogenanntem Link- und Mail-Spoofing. Dahinter steckt der Versuch, die tatsächliche Absenderadresse der E-Mail zu verschleiern und das wirkliche Ziel eines Hyperlinks in der E-Mail zu verhüllen. Deshalb gilt die uneingeschränkte Empfehlung, bei geringstem Verdacht keine Anhänge zu öffnen und auf keine Links zu klicken. Hilfreich ist es in solchen Fällen zu prüfen, ob Linktext und Linkziel übereinstimmen. Dazu führt man den Mauszeiger über den entsprechenden Link, ohne zu klicken. In den meisten E-Mailprogrammen wird dann angezeigt, welches Linkziel sich hinter einem bestimmten Linktext verbirgt. So versteckt sich hinter dem harmlosen Beispiel www.beispiellink.de ein Verweis auf die Startseite von miDIREKT, ohne dass dies auf den ersten Blick zu erkennen wäre. 

Fazit: Seien Sie misstrauisch, öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie auf keine Links, wenn die entsprechende E-Mail nicht über jeden Zweifel erhaben ist. Die Methoden der Betrüger werden ausgefeilter, oft ist ein zweiter und dritter Blick nötig. Im Zweifel sollten Sie bei Ihren IT-Verantwortlichen nachfragen oder bei der Institution anrufen, die die vermeintliche Mail versandt hat. Wenn dort niemand etwas von der Mail weiß, dann spätestens ab damit in den Papierkorb. 

Dr. Bastian Peiffer
Online-Redaktion
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